Lesezeit: 9 Minuten 
Mehrwert:
So ist Berlin wirklich

Suchst du etwas bestimmtes? 
Spring direkt zum passenden Abschnitt.

Spaziergänge in Berlin

3 besondere Routen abseits der Sehenswürdigkeiten

Spaziergänge in Berlin führen durch grüne Wälder, ruhige Wohnviertel, ehemalige Industriegebiete und historische Kieze. Wer Berlin zu Fuß entdecken möchte, findet abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten überraschend viele Wege, die Natur, Stadtgeschichte und Berliner Alltag miteinander verbinden. Wir stellen drei besondere Spaziergänge vor, die unterschiedliche Seiten der Hauptstadt zeigen.

stylisches Hochhaus mit viel Glas in Berlin.

Wo kann man in Berlin schön spazieren gehen?

Zu den schönsten Spaziergängen in Berlin gehören die Wege rund um den Berliner Balkon in Kaulsdorf und Mahlsdorf, durch den Grunewald zum Grunewaldturm und über das Schöneberger Südgelände. Alle drei Routen verbinden Natur mit ungewöhnlichen Orten und zeigen Berlin abseits der klassischen Touristenwege.

Entdecke das echte Berlin →

Das Berlin, das Berliner empfehlen.

Wandweg zwischen vielen Bäumen in Berlin-Kaulsdorf.

Welche Spaziergänge in Berlin sind echte Geheimtipps?

Besonders interessant sind Spaziergänge durch weniger bekannte Berliner Ortsteile, ehemalige Bahngelände und Landschaftsschutzgebiete. Der Berliner Balkon im Osten, die Industrienatur in Schöneberg und die Waldwege rund um den Teufelssee bieten ganz unterschiedliche Möglichkeiten, Berlin zu Fuß zu erkunden.

Foto von Pflanzen am Ufer vom weißen See, Berlin.

Fakten auf einen Blick

  • Spaziergänge: Berliner Balkon, Grunewaldturm und Industrienatur in Schöneberg
  • Berliner Balkon: Seen, Wiesen und historische Dorfkerne in Kaulsdorf und Mahlsdorf
  • Grunewaldturm: Waldspaziergang mit Aussicht über die Havel
  • Schöneberger Südgelände: Eiszeitlandschaft, historische Wohnsiedlungen und ehemalige Bahnanlagen
  • Geeignet für: Berliner, Zugezogene und Besucher, die Berlin abseits der Sehenswürdigkeiten entdecken möchten
  • Besonderheit: Alle drei Spaziergänge verbinden Natur, Geschichte und unterschiedliche Seiten des Berliner Alltags
Graffiti von der berühmten alten Abhörstation auf den Teufelsberg.

So Freunde,

Berlin ist eine Stadt, die man nie vollständig kennen kann. Dafür ist sie einfach zu groß, zu vielfältig und manchmal auch zu widersprüchlich.

Selbst nach über 30 Jahren in dieser Stadt kann mich eine kurze S-Bahn-, U-Bahn- oder Autofahrt plötzlich an einen Ort bringen, den ich vorher noch nie gesehen habe.

Und genau deshalb gehe ich so gerne spazieren.

In diesem Blog stelle ich euch drei Spaziergänge aus unserem Berlin Insider Guide vor. Sie führen durch ganz unterschiedliche Teile Berlins: von ruhigen Wohnvierteln und Plattenbausiedlungen über Wälder bis hin zu alten Industriegeländen.

Vorher möchte ich aber noch ein paar persönliche Gedanken darüber teilen, warum man Berlin meiner Meinung nach unbedingt auch zu Fuß entdecken sollte.

Foto von einem Mann beim spazieren im Wald bei Sonnenschein.

Warum sollte man Berlin zu Fuß entdecken?

Wer Berlin zu Fuß entdeckt, erlebt die Stadt abseits ihrer bekannten Sehenswürdigkeiten. 

Kleine Straßen, Hinterhöfe und Wohnviertel zeigen eine Seite Berlins, die man aus der Bahn oder dem Auto kaum wahrnimmt.

Als Kind sind wir oft mit dem Fahrrad in andere Bezirke gefahren, haben unsere Räder abgestellt, sind spazieren gegangen und haben uns irgendwo ein Eis geholt. Für mich gehörte dieses kleine Entdecken schon damals zu Berlin dazu.

Nach über zehn Jahren in der Hotellerie beobachte ich dagegen immer wieder, dass viele Besucher fast ausschließlich zwischen ihrem Hotel und den bekannten Sehenswürdigkeiten unterwegs sind: Brandenburger Tor, Alexanderplatz, East Side Gallery, Museumsinsel und KaDeWe.

Das finde ich schade, denn Berlin hat so viel mehr zu bieten.

Wie entdeckt man Berlin abseits der Touristenwege?

Steig eine Station früher aus der Bahn aus. Lauf den Rest zu Fuß. Geh nicht immer die Hauptstraße entlang, sondern nimm auch mal eine Nebenstraße.

Berlin ist nicht immer schön. Es ist manchmal laut, chaotisch, dreckig oder improvisiert. Aber genau darin liegt auch der Charakter dieser Stadt.

Wer ausschließlich die touristische Berliner Innenstadt besucht, bekommt davon nur einen kleinen Ausschnitt mit.

Die folgenden drei Spaziergänge aus unserem Berlin Insider Guide habe ich deshalb bewusst nicht als klassische Schritt-für-Schritt-Wegbeschreibung formuliert. Du kannst die genannten Orte einfach in Google Maps eingeben und dir deinen eigenen Weg zusammenstellen.

3 besondere Spaziergänge in Berlin

Wandweg zwischen vielen Bäumen in Berlin-Kaulsdorf.

Berliner Balkon: Spaziergang durch Kaulsdorf und Mahlsdorf

Der Berliner Balkon liegt zwischen Kaulsdorf und Mahlsdorf im Osten Berlins. Der Spaziergang verbindet die Kaulsdorfer Seen mit Wiesen, kleinen Waldstücken und einem Aussichtspunkt über das Berliner Urstromtal.

Wo beginnt der Spaziergang zum Berliner Balkon?

Der Weg beginnt an der Kleingartenanlage Kaulsdorfer Busch. Von dort führt ein kleiner Pfad zum Butzer See, einem der drei Kaulsdorfer Seen.

Anschließend geht es weiter entlang eines Waldstücks und durch offene Wiesen zum Habermannsee.

Die Seen entstanden durch den Abbau von Sand und Kies. Heute prägen sie eine Landschaft, die stellenweise kaum noch erkennen lässt, dass hier früher Rohstoffe gewonnen wurden.

Über den Kressenweg und den Hornungweg erreichst du schließlich den sogenannten Berliner Balkon.

Von hier öffnet sich ein überraschend weiter Blick über Berlin. Bei klarem Wetter kannst du über die Kaulsdorfer Seen hinweg bis zu den Müggelbergen schauen.

Der Spaziergang endet am Gutshaus Mahlsdorf, in dem sich heute das Gründerzeitmuseum befindet. Von dort erreichst du die Tramlinie 62.

Was macht den Berliner Balkon besonders?

Der Berliner Balkon ist ein weitgehend unbebauter Hang, an dem die Barnimhochfläche in das Berliner Urstromtal übergeht. Der Höhenunterschied beträgt ungefähr 15 Meter.

Der obere Bereich liegt auf etwa 57 Metern über dem Meeresspiegel.

Was zunächst wie eine gewöhnliche Wiesenlandschaft aussieht, ist tatsächlich ein sichtbares Stück Berliner Erdgeschichte.

Während der letzten Eiszeit formten Gletscher und Schmelzwasser die Landschaft rund um das heutige Berlin. Der Berliner Balkon macht diesen Übergang zwischen Hochfläche und Urstromtal besonders anschaulich.

Seit 2012 steht die Landschaft als Teil des Landschaftsschutzgebiets Barnimhang unter Schutz.

Auch die Umgebung ist ungewöhnlich: Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf bilden gemeinsam das größte zusammenhängende Ein- und Zweifamilienhausgebiet Deutschlands.

Hier findest du keine klassische Berliner Blockrandbebauung, sondern Gärten, Einfamilienhäuser, alte Dorfkerne und überraschend viel Grün.

Eine Seite von Berlin, die viele Besucher und Zugezogene vermutlich überhaupt nicht erwarten.

Die meisten erleben Berlin immer gleich.
Sehenswürdigkeiten, lange Wege, viel Googeln.
Und am Ende: viel gesehen, aber wenig verstanden.

Berlin funktioniert anders.
Die Stadt zeigt sich nicht über Hotspots –
sondern über Orte, die man kennen muss.

Ich bin Berliner und arbeite seit Jahren in der Hotellerie
und sehe täglich, wie Besucher die Stadt erleben – und oft falsch einschätzen.

Genau deshalb habe ich über 500 echte Orte in Berlin gesammelt.
Keine Touri-Spots. Keine klassischen Listen.
Sondern Orte, die hier wirklich funktionieren –
direkt in deinem Google Maps, sofort nutzbar.

Grunewaldturm inmitten von Bäumen und einem Waldweg.

Grunewaldturm: Waldspaziergang mit Aussicht über die Havel

Der Spaziergang zum Grunewaldturm führt durch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Berlins. Unterwegs erwarten dich sandige Wege, ein See, unterschiedliche Waldlandschaften und schließlich ein historischer Aussichtsturm über der Havel.

Wie verläuft der Spaziergang zum Grunewaldturm?

Startpunkt ist der S-Bahnhof Grunewald am Schmetterlingsplatz.

Von dort führt der Weg zunächst zur sogenannten Kiesgrube, einer großen Sandfläche im Grunewald.

Die ehemalige Abbaufläche hat sich zu einem besonderen Lebensraum entwickelt. Zwischen offenen Sandflächen und angrenzenden Waldstücken entsteht eine Landschaft, die sich deutlich von den gepflegten Berliner Parkanlagen unterscheidet.

Weiter geht es durch den Wald zum Teufelssee.

Der See liegt unterhalb des bekannten Teufelsbergs, auf dem sich während des Kalten Krieges eine amerikanisch-britische Abhörstation befand.

Anschließend führt der Weg durch Mischwald mit Kiefern, Eichen und Buchen hinauf zum Karlsberg.

Hier steht das Ziel des Spaziergangs: der Grunewaldturm.

Was ist das Besondere am Grunewaldturm?

Der Grunewaldturm wurde am 5. Juni 1899 als Kaiser-Wilhelm-Turm eingeweiht. Der 55 Meter hohe Backsteinturm steht auf dem Karlsberg oberhalb der Havel.

Entworfen wurde er vom Architekten Franz Schwechten, der unter anderem auch für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche verantwortlich war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Turm 1948 seinen heutigen Namen.

Wer die 204 Stufen zur Aussichtsplattform hinaufsteigt, wird mit einem weiten Blick über die Havel, den Grunewald und den Berliner Westen belohnt.

Bei guter Sicht reicht die Aussicht sogar bis nach Potsdam.

Der Turm ist damit nicht nur ein schönes Ziel für einen Waldspaziergang, sondern auch ein Stück Berliner Architekturgeschichte.

Und wenn du danach noch Lust hast, kannst du den Spaziergang entlang der Havel fortsetzen.

Foto von einem verlassenen Fabrikgelände mit Graffiti.

Industrienatur in Schöneberg: Spaziergang zwischen Eiszeit und Eisenbahn

Dieser Spaziergang durch Schöneberg und Tempelhof verbindet historische Wohnsiedlungen, eiszeitliche Gewässer und ein ehemaliges Bahngelände. Besonders interessant ist der Kontrast zwischen dicht bebauter Stadt, grünen Innenhöfen und verwilderter Industrienatur.

Wo beginnt der Spaziergang durch Schöneberg?

Startpunkt ist die Kaiserin-Augusta-Straße.

Von dort führt der Weg zum Alboinplatz, wo sich mit der Blanken Helle ein kleines Gewässer aus der letzten Eiszeit befindet.

Es handelt sich um ein sogenanntes Toteisloch.

Solche Vertiefungen entstanden, als zurückweichende Gletscher größere Eisblöcke hinterließen, die später schmolzen und Senken im Boden bildeten.

Die Blanke Helle wurde früher auch als Viehtränke genutzt.

Über die Eythstraße gelangst du anschließend zum Krummen Pfuhl und weiter zur Lindenhof-Siedlung.

Was ist das Besondere an der Lindenhof-Siedlung?

Die Lindenhof-Siedlung entstand zwischen 1918 und 1921 als Gartenstadt mit Wohnhäusern, Grünflächen und einem zentralen Teich.

An ihrer Entwicklung war der damalige Schöneberger Stadtbaurat Martin Wagner beteiligt.

Die Idee dahinter war, bezahlbaren Wohnraum mit gesunden Lebensbedingungen zu verbinden.

Statt dichter Hinterhofbebauung entstanden Häuser mit Gärten und gemeinschaftlich nutzbaren Grünflächen.

Der Lindenhofteich bildet bis heute einen zentralen Bestandteil der Siedlung.

Wer hier spazieren geht, entdeckt ein Stück Berliner Wohnungsbaugeschichte, das sich deutlich von den bekannten Altbauvierteln in Kreuzberg oder Prenzlauer Berg unterscheidet.

Was erwartet dich im Natur-Park Schöneberger Südgelände?

Der Natur-Park Schöneberger Südgelände liegt auf einem ehemaligen Bahngelände am S-Bahnhof Priesterweg. Nach dem Ende der Bahnnutzung konnte sich die Natur über Jahrzehnte zwischen Gleisen, Gebäuden und technischen Anlagen ausbreiten.

Heute führen Wege durch eine ungewöhnliche Mischung aus Wald, offenen Flächen und historischen Eisenbahnrelikten.

Besonders sehenswert sind die alte Dampflok, der Wasserturm und die überwucherten Gleisanlagen.

Das Südgelände gehört damit zu den interessantesten Beispielen dafür, wie ehemalige Lost Places in Berlin eine neue Nutzung erhalten können.

1999 wurden Teile des Geländes unter Natur- und Landschaftsschutz gestellt.

Neben der Industrienatur findest du hier auch Kunstinstallationen und Graffiti.

Wo endet der Spaziergang durch Schöneberg?

Vom Südgelände führt der Weg weiter zum Insulaner.

Der Insulaner ist ein künstlich aufgeschütteter Trümmerberg, der nach dem Zweiten Weltkrieg entstand.

Auf seiner Anhöhe befindet sich die Wilhelm-Foerster-Sternwarte.

Von hier hast du noch einmal einen schönen Blick über den Berliner Süden.

Damit endet ein Spaziergang, der innerhalb weniger Kilometer mehrere Kapitel der Berliner Geschichte miteinander verbindet: Eiszeit, Wohnungsbau, Eisenbahn, Zweiter Weltkrieg und die Rückkehr der Natur.

Steg am Müggelsee in Berlin mit Wald im Hintergrund.

Welche Spaziergänge in Berlin lohnen sich für wen?

Die drei vorgestellten Spaziergänge zeigen unterschiedliche Seiten Berlins.

Der Berliner Balkon eignet sich besonders, wenn du ruhige Wohnviertel, Seen und eine eher unbekannte Ecke im Osten der Stadt entdecken möchtest.

Der Grunewaldturm ist ein schönes Ziel für einen längeren Waldspaziergang mit historischem Aussichtspunkt.

Und das Schöneberger Südgelände bietet sich an, wenn du dich für Stadtgeschichte, ungewöhnliche Landschaften und ehemalige Industrieanlagen interessierst.

Wer lieber am Wasser unterwegs ist, findet in unserem Artikel über die schönsten Berliner Seen weitere Anregungen.

Auch für ein gemeinsames Wochenende oder ein besonderes Date in Berlin können solche Spaziergänge eine schöne Alternative zu den üblichen Unternehmungen sein.

2 Männer im Hemd beim spazieren auf der Strasse.

Berlin beim Gehen erleben

Viele Dinge, die Berlin besonders machen, entdeckt man nicht auf einer Liste von Sehenswürdigkeiten.

Man entdeckt sie unterwegs. Beim Gehen durch eine Straße, die man vorher noch nie gesehen hat. Beim Blick in einen Hinterhof oder beim kurzen Gespräch mit jemandem auf einer Parkbank.

Manchmal reicht es auch, sich einen Kaffee zu holen, an einem Späti vorbeizulaufen oder irgendwo interessante Graffiti und Street Art zu entdecken.

Das gilt für Berliner genauso wie für Besucher.

Und genau deshalb finde ich, dass Spaziergänge in Berlin eine der einfachsten Möglichkeiten sind, diese Stadt wirklich kennenzulernen.

Lies hier unsere Blog über 1UP, Oberbaumbrücke oder Bebelplatz. 

Berlin ist keine Sehenswürdigkeit. Berlin ist eine Stadt.

Wir sehen uns im ehrlichen Berlin – oder hier im nächsten Blog. 

Haut rein 🖤

Jetzt 500+ Orte freischalten →

Viele der Bilder in diesem Beitrag sind Beispielbilder und stammen nicht von den besuchten Orten.

Häufige Fragen zu Spaziergängen in Berlin

Wo kann man in Berlin schön spazieren gehen?

Berlin bietet zahlreiche Möglichkeiten für Spaziergänge durch Wälder, Parks, Wohnviertel und entlang der Spree. Besonders schöne Routen führen durch den Grunewald zum Grunewaldturm, entlang der Kaulsdorfer Seen zum Berliner Balkon oder durch den Natur-Park Schöneberger Südgelände. Alle drei Spaziergänge verbinden Natur mit Berliner Stadtgeschichte.

Welche Spaziergänge in Berlin sind echte Geheimtipps?

Zu den weniger bekannten Spaziergängen in Berlin gehören der Berliner Balkon zwischen Kaulsdorf und Mahlsdorf, die Wege rund um den Habermannsee und die historischen Grünanlagen der Lindenhof-Siedlung in Schöneberg. Diese Orte liegen abseits der klassischen Touristenrouten und zeigen unterschiedliche Seiten des Berliner Alltags.

Wo kann man in Berlin am Wasser spazieren gehen?

Schöne Spaziergänge am Wasser findest du entlang der Spree, rund um den Müggelsee, am Schlachtensee und an der Havel im Grunewald. Weniger bekannt sind die Kaulsdorfer Seen im Osten Berlins. Dort führen Wege durch Waldstücke und Wiesen am Butzer See und Habermannsee vorbei.

Wo kann man in Berlin im Grünen spazieren gehen?

Der Grunewald, die Wuhlheide, der Volkspark Friedrichshain und das Tegeler Fließ bieten zahlreiche Spazierwege im Grünen. Wer Natur mit ungewöhnlicher Stadtgeschichte verbinden möchte, kann den Natur-Park Schöneberger Südgelände besuchen. Dort hat sich die Vegetation über Jahrzehnte zwischen ehemaligen Eisenbahngleisen und Industrieanlagen ausgebreitet.

Wo kann man in Berlin einen langen Spaziergang machen?

Für längere Spaziergänge eignen sich der Grunewald, die Haveluferwege und die Landschaft rund um den Müggelsee. Eine abwechslungsreiche Route führt vom S-Bahnhof Grunewald über die Kiesgrube und den Teufelssee bis zum Grunewaldturm. Wer anschließend weiterlaufen möchte, kann den Spaziergang entlang der Havel fortsetzen.

Welche Spaziergänge in Berlin eignen sich für ein Date?

Für ein entspanntes Date eignen sich Spaziergänge am Landwehrkanal, rund um den Schlachtensee oder entlang der Spree. Wer gemeinsam etwas Ungewöhnliches entdecken möchte, kann durch die Lindenhof-Siedlung und das Schöneberger Südgelände spazieren. Auch der Berliner Balkon bietet eine ruhige Alternative zu den bekannten Treffpunkten der Innenstadt.

Wo kann man in Berlin kostenlos spazieren gehen?

Die meisten öffentlichen Parks, Wälder und Uferwege in Berlin sind kostenlos zugänglich. Dazu gehören der Grunewald, die Wege rund um die Kaulsdorfer Seen und der Berliner Balkon. Im Natur-Park Schöneberger Südgelände wird dagegen Eintritt erhoben. Auch der Aufstieg zur Aussichtsplattform des Grunewaldturms ist kostenpflichtig.

Wo kann man in Berlin abseits der Touristen spazieren gehen?

Abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten bieten sich Spaziergänge durch Kaulsdorf, Mahlsdorf, Biesdorf oder die ruhigeren Teile Schönebergs an. Besonders interessant sind die Kaulsdorfer Seen, der Berliner Balkon und die Lindenhof-Siedlung. Dort entdeckst du Wohnviertel, Grünflächen und historische Orte, die in klassischen Berlin-Reiseführern seltener vorkommen.

Welche Spaziergänge in Berlin eignen sich für Familien mit Kindern?

Für Familien eignen sich besonders Spaziergänge durch den Volkspark Friedrichshain, die Wuhlheide oder entlang der Kaulsdorfer Seen. Dort lassen sich kurze Wege mit Spielplätzen, Grünflächen und kleinen Entdeckungstouren verbinden. Im Grunewald können Familien außerdem Waldwege erkunden und den Teufelssee besuchen.

Kann man Berlin gut zu Fuß erkunden?

Berlin lässt sich innerhalb einzelner Stadtteile hervorragend zu Fuß erkunden. Da die Hauptstadt sehr groß ist, empfiehlt es sich, längere Strecken zwischen den Bezirken mit der S-Bahn oder U-Bahn zurückzulegen und anschließend einzelne Kieze zu Fuß zu entdecken. So lassen sich bekannte Sehenswürdigkeiten mit ruhigeren Wohnvierteln, Parks und weniger bekannten Orten verbinden.