Lesezeit: 12 Minuten
Mehrwert:
So ist Berlin wirklich

Suchst du etwas bestimmtes?
Spring direkt zum passenden Abschnitt.

Berlin bei Regen:

10 besondere Aktivitäten und echte Insider-Tipps aus Berliner Perspektive.

Berlin bei Regen muss nicht aus Shopping-Centern, Standardmuseen und Notlösungen bestehen. Gerade bei schlechtem Wetter lohnt es sich, die Stadt abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Von historischen Markthallen über besondere Cafés bis zu ungewöhnlichen Indoor-Aktivitäten gibt es genügend Möglichkeiten, einen Regentag in Berlin sinnvoll zu verbringen.

Foto von einer großen Pfütze vor dem Brandenburger Tor

Was kann man in Berlin bei Regen machen?

Bei Regen kannst du in Berlin historische Markthallen, Cafés, Stadtbäder, Planetarien, Museen oder Escape Rooms besuchen. Besonders interessant sind Orte, die nicht nur vor schlechtem Wetter schützen, sondern gleichzeitig etwas über Berlin, seine Geschichte und seinen Alltag erzählen.

Entdecke das echte Berlin →

Das Berlin, das Berliner empfehlen.

Frau mit Regenschirm an einer Straßenkreuzung mit Ampel in Berlin

Welche Indoor-Aktivitäten lohnen sich bei schlechtem Wetter in Berlin?

Zu den besonderen Indoor-Aktivitäten in Berlin gehören das Stadtbad Neukölln, das Zeiss-Großplanetarium, das Urban Nation Museum und der Escape-Room-Anbieter The Room. Wer es ruhiger mag, findet in der Arminiusmarkthalle, der Marheineke Markthalle oder im Pandoras Café wettergeschützte Alternativen zum klassischen Touristenprogramm, teilweise sogar kostenfrei.

Menschen mit Regenschirm vor einem Gutter bei Gewitter und Regen.

Fakten auf einen Blick

  • Essen & Trinken: Arminiusmarkthalle, Marheineke Markthalle
  • Entspannung: Historisches Stadtbad Neukölln
  • Besondere Cafés: Café Fleurs, Pandoras Café
  • Kultur & Geschichte: Urban Nation Museum, Zitadelle Spandau
  • Erlebnisse: Zeiss-Großplanetarium
  • Action mit Freunden: The Room, Underground Lasergame
  • Für Paare: Planetarium, historische Markthallen und gemütliche Cafés

Die meisten erleben Berlin immer gleich.
Sehenswürdigkeiten, lange Wege, viel Googeln.
Und am Ende: viel gesehen, aber wenig verstanden.

Berlin funktioniert anders.
Die Stadt zeigt sich nicht über Hotspots –
sondern über Orte, die man kennen muss.

Ich bin Berliner und arbeite seit Jahren in der Hotellerie
und sehe täglich, wie Besucher die Stadt erleben – und oft falsch einschätzen.

Genau deshalb habe ich über 500 echte Orte in Berlin gesammelt.
Keine Touri-Spots. Keine klassischen Listen.
Sondern Orte, die hier wirklich funktionieren –
direkt in deinem Google Maps, sofort nutzbar.

Foto durch ein Autofenster von vielen Menschen mit Regenschirmen.

So Freunde,

man hört so oft: „Berlin ist grau.“

Und ja, das stimmt teilweise auch. Gerade Dezember und Januar können in Berlin schon böse sein. Nasse Jacken, kalter Wind, grauer Himmel und viel zu früh dunkel. Nicht unbedingt die Art von Wetter, bei der man morgens euphorisch aus dem Bett springt.

Aber ich lehne mich mal ein bisschen aus dem Fenster: Berlin kann bei Regen sogar echter wirken.

Graue Hinterhöfe, nasse Straßen, U-Bahn-Fahrten, Bars am frühen Abend. Manche Parks fallen raus, andere Orte bekommen erst dann ihre richtige Stimmung.

Kein Druck, noch schnell die Sonne im Park mitzunehmen. Kein Gefühl, etwas zu verpassen, wenn man einfach mal zwei Stunden irgendwo sitzen bleibt.

Und wer glaubt, dass Berlin bei Regen nur Shopping-Center und Museen zu bieten hat, der hat – wie so oft – die Stadt nicht verstanden.

Ich könnte jetzt natürlich wie viele andere Reiseführer-Seiten die neuesten zehn Geheimtipps für Berlin bei Regen raushauen.

Aber Fernsehturm, Markthalle 9, KaDeWe und Bode-Museum sind mir dann doch zu Standard.

Das überlasse ich lieber den anderen.

Foto von einer Fleischerei in der Markthalle 9 in Berlin.

Markthallen in Berlin bei Regen: Zwei besondere Alternativen

Ich erinnere mich gerne an Regentage in Berliner Markthallen, an denen nur der nasse Eingangsbereich mit seinen Fußspuren vermuten ließ, dass es draußen überhaupt regnet.

Statt direkt in die bekannte Markthalle 9 zu gehen, empfehle ich euch bei schlechtem Wetter auch die Arminiusmarkthalle in Moabit oder die Marheineke Markthalle in Kreuzberg.

Versteht mich nicht falsch: Ich gehe auch gerne in die Markthalle 9.

Gerade mit der Familie, mit Freundin oder wenn ich mal wieder mitgezogen werde, um einen der besten Burger bei Kumpel & Keule zu essen – für mich definitiv eine Berliner Institution.

Aber wer historische Architektur, gutes Essen und Berliner Kiezleben miteinander verbinden möchte, sollte sich die beiden anderen Markthallen genauer anschauen.

Kleiner Hinweis vorneweg, weil ich das öfter mitbekommen habe: Markthallen sind Lebensmittelmärkte. Haustiere haben dort wegen der Hygieneregeln nichts zu suchen.

Foto vom Innenbereich von der Arminiusmarkthalle in Berlin

Arminiusmarkthalle Berlin: Historische Markthalle in Moabit

Die Arminiusmarkthalle in Moabit ist eine historische Markthalle aus dem Jahr 1891, in der du auch bei Regen essen, einkaufen und Berliner Marktgeschichte erleben kannst.

Mit ihren Säulen und gotischen Bogenfenstern erinnert das denkmalgeschützte Gebäude eher an eine Kathedrale als an eine klassische Markthalle.

Zwischen den historischen Mauern findest du frische Lebensmittel, Brot, Käse, Fleisch, Fisch, Feinkost, Wein, Säfte, Süßes und Blumen direkt vom Berliner Blumengroßmarkt.

Bekannt ist die Arminiusmarkthalle unter anderem für den Hofladen mit österreichischer Küche, besonders der Samstagsbrunch ist beliebt. Dazu kommen Anbieter wie Smoke & Barrel und Fish & Chips.

Ein ehrlicher Hinweis für kalte Regentage: Im Winter kann es in der Halle etwas frisch werden. Durch den Denkmalschutz gibt es keine moderne Heizungsanlage, das merkt man.

Wer also nach einer Indoor-Aktivität in Berlin sucht, bei der man gleichzeitig ein Stück Berliner Geschichte erlebt, ist hier richtig.

Foto von dem Innenraum mit verschiedenen Marktständen in der Markthalle 9

Marheineke Markthalle Berlin: Essen und Entdecken im Bergmannkiez

Die Marheineke Markthalle im Kreuzberger Bergmannkiez gehört zu den letzten erhaltenen historischen Markthallen Berlins. Auf rund 2.500 Quadratmetern verbindet sie Lebensmittelhandel, Gastronomie und Berliner Kiezleben unter einem Dach.

Was ich an ihr mag: Sie ist nicht einfach nur eine Halle, sondern ein funktionierender Teil Kreuzbergs.

Hier findest du frische Lebensmittel, regionale und biologische Produkte sowie Spezialitäten aus Italien, Griechenland, Spanien und dem arabischen Raum.

Dazu kommen ein veganer Supermarkt, Cafés, internationale Imbisse, ein Weinhandel und das Restaurant Matzbach mit Terrasse zum Marheinekeplatz.

Aber die Halle besteht nicht nur aus Gastronomie. Es gibt auch Handwerksbetriebe, Dienstleistungen, einen Buchladen und Kunstausstellungen. Mit multicult.fm hat sie sogar einen kulturellen Bezug, der über das Einkaufen hinausgeht.

Gerade an Regentagen gefällt mir diese Mischung. Man kann durch die lichtdurchflutete Halle schlendern, etwas essen oder sich einfach hinsetzen und das Treiben beobachten.

Man ist drinnen, hat aber trotzdem das Gefühl, mitten in Berlin zu sein.

Foto unter Wasser vom Schwimmbecken im Stadtbad-Neukölln.

Stadtbad Neukölln Berlin: Schwimmen und Sauna im historischen Badehaus

Das Stadtbad Neukölln gehört zu den schönsten historischen Schwimmbädern Berlins und ist eine besondere Indoor-Aktivität bei Regen. Statt eines gewöhnlichen Schwimmbads erwartet euch hier ein Badehaus, dessen Architektur an römisch-griechische Thermen erinnert.

Das 1914 eröffnete Stadtbad wurde von Reinhold Kiehl entworfen. Große Säulen, Mosaike und Wandelgänge machen bereits den Besuch zu einem kleinen Architektur-Erlebnis.

Es gibt eine große Schwimmhalle mit 25-Meter-Becken und eine kleinere Halle mit 19-Meter-Becken, beide mit Nichtschwimmerbereich. Die Wassertiefe reicht von 65 Zentimetern bis 2,40 Metern.

Dazu kommt ein Saunabereich. Informiert euch vorher über die aktuellen Öffnungszeiten und besonderen Badezeiten, darunter Angebote ausschließlich für Frauen.

Preislich liegt das Tagesticket über 10 Euro. Alternativ gibt es kürzere Tarife, beispielsweise für 90 Minuten oder einen halben Tag.

Gerade wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, gibt es kaum etwas Besseres, als ein paar Stunden in einem historischen Stadtbad zu verbringen.

Foto von einem gedeckten Tisch mit Kaffee und Blumen.

Café Fleurs Berlin: Französisches Café und Blumenladen in Kreuzberg

Das Café Fleurs in Kreuzberg verbindet französische Café-Kultur mit einem Blumenladen. Gerade an grauen Regentagen ist es ein Ort, an dem man sich mit einem Kaffee ans Fenster setzen und das Berliner Straßenleben beobachten kann.

Ich erinnere mich gerne an Regentage, an denen ich im Café am Fenster saß und einfach nur das Treiben auf der Straße beobachtet habe.

Genau für solche Momente mag ich diese Art von Café.

Etienne, der ursprünglich aus Frankreich kommt, hat sich hier in Kreuzberg seinen Traum vom eigenen Café erfüllt. Zwischen frischen Blumen gibt es guten Kaffee, hausgemachte Kuchen, französisches Gebäck und kleine Lunchgerichte.

Besonders beliebt sind die Tarte au citron meringuée und der Flan, ein typisch französischer Puddingkuchen. Auch Quiche und Sandwiches stehen auf dem Angebot.

Was das Café Fleurs für einen Regentag in Berlin interessant macht, ist die Kombination aus Blumenladen, französischer Küche und ruhiger Atmosphäre.

Warmer Kaffee, frische Blumen und draußen die nasse Straße. Mehr braucht es manchmal gar nicht.

Kleiner Hinweis: Das Café ist nicht rollstuhlgerecht.

Foto aus einem Saal im Planetarium Berlin.

Zeiss-Großplanetarium Berlin: Indoor-Erlebnis für Erwachsene, Kinder und Paare

Das Zeiss-Großplanetarium an der Prenzlauer Allee gehört zu den besonderen Indoor-Aktivitäten in Berlin. Unter seiner markanten silbernen Kuppel erwartet euch ein Programm aus Astronomie, Wissenschaft, Kunst und Kultur.

Durch die 360-Grad-Fulldome-Technik werden Sterne, Planeten und andere Themen so präsentiert, dass man für eine Weile komplett vergisst, was draußen passiert.

Das Programm richtet sich an Erwachsene, Familien, Kinder und Schulklassen. Dazu kommen Hörspiele, Lesungen, Vorträge und das mehrfach ausgezeichnete Kino im Planetarium.

Ich kenne das Planetarium noch aus meiner Grundschulzeit. Damals ging es zu Wandertagen dorthin. Später war ich mit Freunden und meiner Freundin dort.

Und auch nach all den Jahren ist es für mich immer wieder einen Besuch wert.

Meine persönliche Empfehlung ist die Sternstunde. Sie dauert meistens etwa 60 bis 90 Minuten und ist genau die Art von Programmpunkt, bei der man nachher froh ist, dass es draußen geregnet hat.

Übrigens auch ein ziemlich perfektes Date.

Foto vom Außenbereich in der Zitadelle Spandau in Berlin.

Zitadelle Spandau Berlin: Geschichte und Kultur bei schlechtem Wetter

Die Zitadelle Spandau gehört zu den besterhaltenen Renaissancefestungen Europas und verbindet historische Architektur mit Museen, Ausstellungen und Kultur. Gerade bei Regen lohnt sich ein Besuch der Innenräume, auch wenn das weitläufige Festungsgelände selbst nicht vollständig wettergeschützt ist.

Von der Spandauer Altstadt erreicht ihr die Zitadelle in etwa zehn Minuten zu Fuß.

Die Festung wurde im 16. Jahrhundert von italienischen Architekten anstelle der alten Burg Spandau errichtet. Der Hintergrund war die Entwicklung der Feuerwaffen: Mittelalterliche Burgen boten zunehmend weniger Schutz, weshalb modernere Verteidigungsanlagen benötigt wurden.

In Krisenzeiten sollte die Zitadelle der Residenzstadt Berlin-Cölln Schutz bieten und als Rückzugsort dienen.

Heute erwarten euch Museen, Galerien und wechselnde Ausstellungen. Dazu kommen Konzerte, Festivals, Puppentheater und saisonale Veranstaltungen wie Mittelalter- und Ritterfeste.

Für einen Regentag würde ich vor allem die Museen und Ausstellungen einplanen. Wer sich auch für die Festungsarchitektur und das Außengelände interessiert, sollte etwas wetterfeste Kleidung mitbringen.

Foto von einem "EXIT" Schild auf einem alten Boden und Kabeln.

The Room Berlin: Einer der besten Escape Rooms für einen Regentag

The Room gehört für mich zu den besten Escape-Room-Anbietern in Berlin. Wenn ihr bei Regen eine Indoor-Aktivität mit Freunden oder der Familie sucht, bekommt ihr hier aufwendig gestaltete Räume, spannende Geschichten und Rätsel, die ihr gemeinsam lösen müsst.

Ich muss es hier einfach erwähnen: Wir sind eine Escape-Room-Familie und haben schon etliche Räume in Berlin ausprobiert.

Und The Room ist für mich mit Abstand einer der besten und schönsten Escape Rooms Berlins.

Hier wird mit unglaublich viel Liebe, Geld und Expertise gebaut, überlegt und gestaltet. Die Kulissen sind so detailliert, dass man zwischendurch wirklich vergisst, wo die Grenze zwischen Realität und Fiktion verläuft.

Ob Schatzsuche im Indiana-Jones-Stil, Darkmoor im Ghostbusters-Vibe, Go West mit Erinnerungen an DDR und BRD oder Beat of Berlin für Fans von Babylon Berlin – die unterschiedlichen Themen machen den Anbieter besonders interessant.

Nicht umsonst gehört The Room zu den preisgekrönten Escape-Room-Anbietern in Deutschland.

Günstig ist das Erlebnis nicht. Aber für mich ist es sein Geld wert.

Und ganz ehrlich: Das ist keine halbherzige Regen-Notlösung, sondern eine Aktivität, für die ich auch bei Sonnenschein losgehen würde.

Foto von einer Tasse Kaffee und Kuchen in Berlin.

Pandoras Café Berlin: Kaffee trinken in einer Kreuzberger Kirche

Das Pandoras Café in der Heilig-Kreuz-Kirche in Kreuzberg gehört zu den ungewöhnlicheren Cafés Berlins. Hier verbindet sich ein queerfreundlicher Treffpunkt mit Kaffee, Kuchen, sozialen Angeboten und Veranstaltungen in einer historischen Kirche.

Ich war selbst dort und finde den Ort wirklich sehenswert.

Kirchencafés sind an sich nichts Neues. Aber das Pandoras Café ist trotzdem etwas Besonderes.

Betrieben wird es von Peter und Falk. Peter bringt Erfahrung aus der Gastronomie mit, während Falk den Ort so gestaltet hat, dass er gemütlich, offen und trotzdem besonders wirkt.

Neben Kaffee und Kuchen, unter anderem von Barcomi’s, könnt ihr die Kirche entdecken oder bei gutem Wetter im Biergarten sitzen.

Spannend finde ich auch die sozialen und kulturellen Angebote: etwa die Wärmestube mit kostenlosem Essen und Trinken für Obdachlose oder den Tea Dance, bei dem der Kirchensaal zum Technoclub wird.

Genau diese Mischung macht das Pandoras Café zu mehr als einem gewöhnlichen Ort für Kaffee und Kuchen.

Und wenn draußen der Regen gegen die Fenster prasselt, ist die Kirche ohnehin ein ziemlich guter Ort, um eine Weile zu bleiben.

Foto von der Bunkeranlage in Berlin, in welchem Lasertag gespielt wird.

Underground Lasergame Berlin: Lasertag im historischen Bunker

Underground Lasergame gehört zu den ungewöhnlichsten Indoor-Aktivitäten in Berlin. Statt in einer gewöhnlichen Halle spielt ihr hier Lasertag in einem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg – eine ziemlich besondere Kulisse für einen Regentag mit Freunden.

Wir waren erst im März 2026 dort und können ehrlich sagen: Es ist wirklich erstaunlich gemacht.

Ab dem Moment, in dem man die erste Treppe heruntergeht, ist man in einer anderen Welt. Der alte Bunker beeindruckt direkt und hat eine fast surreale Wirkung.

Die verschiedenen Spielmodi sind klug gewählt, die Waffen aus Metall wirken deutlich realistischer als in vielen anderen Anlagen und im Wartebereich könnt ihr das Spielgeschehen auf Bildschirmen mitverfolgen.

Dazu gibt es ein Escape-Room-Angebot, das sich mit dem Lasertag kombinieren lässt.

Für alle, die bei Regen keine Lust auf ruhige Indoor-Aktivitäten haben, ist Underground Lasergame eine echte Alternative. Gerade die historische Umgebung macht das Erlebnis für mich interessanter als gewöhnliches Lasertag.

Foto einer bunten Streetart-Ausstellung im Urban Nation Museum

Urban Nation Museum Berlin: Street Art und Graffiti bei Regen entdecken

Das Urban Nation Museum in Schöneberg ist eine besondere Indoor-Aktivität für alle, die Berlin über Street Art, Murals und urbane Kunst kennenlernen möchten. Statt klassischer Museumsstücke stehen hier internationale Urban Art und ihre Verbindung zum Stadtraum im Mittelpunkt.

Das Museum wurde 2017 eröffnet und verfolgt das Ziel, Urban Contemporary Art sichtbar zu machen, Künstler aus aller Welt zusammenzubringen und junge Talente zu fördern.

Schon das Gebäude ist interessant: In einem Gründerzeitbau haben GRAFT Architekten durch das Entfernen von Decken und den Einbau diagonaler Brücken einen besonderen Parcours über zwei Geschosse geschaffen. Auch an der Fassade sind wechselnde Kunstwerke zu sehen.

Die Ausstellungen reichen von textbasierten Arbeiten und Porträts bis zu popartigen, fotorealistischen und konzeptuellen Werken.

Dazu kommen Workshops für Jugendliche und Murals an den umliegenden Fassaden. Das Museum zeigt urbane Kunst also nicht nur innerhalb seiner Räume, sondern stellt auch eine Verbindung zur Nachbarschaft her.

Wer sich für Graffiti und Street Art interessiert, kann hier auch bei schlechtem Wetter einen Teil der Berliner Stadtkultur entdecken.

Und sobald die Sonne wieder scheint, lohnt sich ein Spaziergang zur North Side Gallery.

Lies gerne unseren Blog über 1UP.

Foto bei Sonnenuntergang von Menschen mit Regenschirmen.

Berlin bei Regen: Warum sich ein Blick abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten lohnt

Ein Regentag in Berlin muss kein verlorener Urlaubstag sein. Manchmal reicht es schon, den ursprünglichen Plan über Bord zu werfen und sich auf einen Ort einzulassen, an dem man sonst vielleicht vorbeigelaufen wäre.

Ob historische Markthalle, Stadtbad, Café oder ein alter Bunker: Die Stadt bietet genügend Möglichkeiten, auch bei schlechtem Wetter etwas zu erleben.

Und manchmal sind es gerade die ungeplanten Stunden, die einem später besonders in Erinnerung bleiben.

Ich hätte noch deutlich mehr Orte aufschreiben können. Aber darum geht es uns bei NO TOURiST INFO nicht: möglichst viele Empfehlungen in einen einzigen Artikel zu packen, sondern Orte vorzustellen, die einen Besuch tatsächlich wert sind.

Lies hier gerne unsere Blogs über den Bebelplatz, Lustgarten, Berliner Dom oder den Boxhagener Platz.

Berlin ist keine Sehenswürdigkeit. Berlin ist eine Stadt.

Wir sehen uns im ehrlichen Berlin – oder hier im nächsten Blog.

Haut rein 🖤

Jetzt 500+ Orte freischalten →

Viele der Bilder in diesem Beitrag sind Beispielbilder und stammen nicht von den besuchten Orten.

Häufige Fragen zu Berlin bei Regen

Was kann man in Berlin bei Regen machen?

Berlin bietet bei Regen zahlreiche Indoor-Aktivitäten: historische Markthallen, Museen, Stadtbäder, Planetarien, Escape Rooms und besondere Cafés. Empfehlenswert sind beispielsweise die Arminiusmarkthalle, das Stadtbad Neukölln, das Zeiss-Großplanetarium und das Urban Nation Museum.

Was kann man in Berlin bei Regen kostenlos machen?

Zu den kostenlosen Aktivitäten bei Regen in Berlin gehören das Urban Nation Museum, der Besuch öffentlich zugänglicher Kirchen und das Erkunden historischer Markthallen ohne Einkauf. Auch einige Berliner Museen bieten an bestimmten Tagen oder für ausgewählte Ausstellungen freien Eintritt.

Welche Indoor-Aktivitäten gibt es in Berlin für Erwachsene?

Zu den besonderen Indoor-Aktivitäten für Erwachsene in Berlin gehören Escape Rooms, Lasertag im historischen Bunker, Saunabesuche und Planetariumsvorstellungen. Wer es ruhiger mag, kann historische Markthallen besuchen, durch Museen schlendern oder einen Nachmittag in einem besonderen Café verbringen.

Was kann man in Berlin bei Regen mit Kindern unternehmen?

Bei Regen eignen sich in Berlin besonders das Zeiss-Großplanetarium, Schwimmbäder, familienfreundliche Museen und altersgerechte Escape Rooms. Das Planetarium bietet spezielle Programme für Kinder und Familien, während historische Markthallen eine unkomplizierte Möglichkeit für eine gemeinsame Essenspause sind.

Was kann man in Berlin bei Regen zu zweit machen?

Für einen Regentag zu zweit eignen sich das Zeiss-Großplanetarium, ein Besuch im Stadtbad Neukölln oder ein gemütliches Café in Kreuzberg. Wer gemeinsam etwas erleben möchte, kann außerdem einen Escape Room buchen oder durch die Ausstellungen des Urban Nation Museums schlendern.

Welche außergewöhnlichen Indoor-Aktivitäten gibt es in Berlin?

Zu den ungewöhnlicheren Indoor-Aktivitäten in Berlin gehören Lasertag in einem ehemaligen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, aufwendig gestaltete Escape Rooms bei The Room und das Pandoras Café in der Heilig-Kreuz-Kirche. Auch das historische Stadtbad Neukölln bietet mit seiner Architektur eine besondere Alternative zu gewöhnlichen Schwimmbädern.

Was kann man in Berlin bei Regen am Abend machen?

Am Abend bieten sich in Berlin Escape Rooms, Planetariumsvorstellungen, Kinos, Theater und Bars an. Auch Underground Lasergame eignet sich für Gruppen, die bei schlechtem Wetter etwas Aktives unternehmen möchten. Die jeweiligen Öffnungszeiten und Veranstaltungsprogramme solltest du vorher überprüfen.

Was kann man in Berlin bei Regen im Winter unternehmen?

Im Berliner Winter eignen sich besonders Stadtbäder mit Sauna, gemütliche Cafés, Museen und Planetarien. Das Stadtbad Neukölln verbindet Schwimmen und Entspannung mit historischer Architektur. Auch die Arminiusmarkthalle ist einen Besuch wert, allerdings kann es dort aufgrund der historischen Bausubstanz etwas frisch werden.

Welche Museen in Berlin lohnen sich bei schlechtem Wetter?

Das Urban Nation Museum in Schöneberg eignet sich für alle, die sich für Graffiti, Street Art und urbane Kunst interessieren. Wer Geschichte bevorzugt, findet in den Museen und Ausstellungen der Zitadelle Spandau eine Alternative. Beide Orte bieten mehr als das klassische Berliner Museumsprogramm.

Was kann man in Berlin bei Regen machen, wenn man keine Museen mag?

Auch ohne Museen gibt es in Berlin bei Regen genügend Möglichkeiten. Du kannst durch historische Markthallen schlendern, im Stadtbad Neukölln schwimmen, einen Escape Room spielen, Lasertag ausprobieren oder einen Nachmittag im Pandoras Café verbringen. Das Zeiss-Großplanetarium bietet außerdem ein wetterunabhängiges Erlebnis rund um Astronomie und Wissenschaft.