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Tropical Islands Geschichte:
Vom Militärflugplatz zum Tropenparadies & warum mitten in Brandenburg diese Insel steht
Tropical Islands liegt rund 60 Kilometer südlich von Berlin in Brandenburg – in einer Halle, die ursprünglich überhaupt nicht für einen Freizeitpark gebaut wurde. Die Geschichte von Tropical Islands führt von einem Militärflugplatz der Luftwaffe über jahrzehntelange sowjetische Nutzung bis zur gescheiterten CargoLifter-Vision und schließlich zur Eröffnung der Tropenwelt im Jahr 2004.
Was war Tropical Islands früher?
Vor Tropical Islands befand sich auf dem Gelände der Militärflugplatz Brand. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die sowjetische Armee den Standort jahrzehntelang, bevor Ende der 1990er-Jahre die CargoLifter AG dort eine riesige Luftschiffwerft errichten ließ. Nach der Insolvenz des Unternehmens wurde die Halle zur heutigen Tropenwelt umgebaut.
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Warum wurde Tropical Islands in einer Luftschiffhalle gebaut?
Die heutige Tropical-Islands-Halle wurde ursprünglich für den Bau riesiger Lastenluftschiffe der CargoLifter AG errichtet. Als CargoLifter 2002 Insolvenz anmeldete, blieb die gewaltige Halle zurück. 2003 kaufte das malaysische Konsortium Tanjong PLC/Colin Au das Gelände und ließ die ehemalige Luftschiffwerft zum Tropical Islands umbauen.
Fakten auf einen Blick
- Standort: Krausnick, Brandenburg, rund 60 Kilometer südlich von Berlin
- Ab 1938: Militärflugplatz der deutschen Luftwaffe
- Ab 1945: Nutzung durch die sowjetische Armee
- 1998: CargoLifter AG kauft das Gelände
- 1999–2000: Bau der heutigen Halle
- 2002: Insolvenz der CargoLifter AG
- 2003: Übernahme durch Tanjong PLC/Colin Au
- 19. Dezember 2004: Eröffnung von Tropical Islands
- Halle: 360 Meter lang, 210 Meter breit und 107 Meter hoch
So Freunde,
wenn man heute im Tropical Islands steht, sieht man erstmal Palmen, Wasser und Sandstrand.
Es ist konstant warm, überall stehen tropische Pflanzen und dazwischen liegen diese Hütten, die schon bei meinem ersten Besuch hängen geblieben sind. Kinder rennen durch die Halle, Leute liegen am Wasser und draußen kann gleichzeitig grauer Brandenburger Winter sein.
Als Kind fand ich vor allem eine Sache beeindruckend: die Größe.
Heute finde ich fast noch spannender, warum diese Halle überhaupt hier steht. Denn für einen Wasserpark würde vermutlich niemand mitten in Brandenburg freiwillig ein Gebäude mit 360 Metern Länge und mehr als 100 Metern Höhe errichten.
Die Halle war nie für Menschen gedacht. Sie war für Luftschiffe gedacht.
Und die Geschichte des Geländes beginnt sogar lange vor CargoLifter.
Was war auf dem Gelände vor Tropical Islands?
Ab 1938 entstand hier der Militärflugplatz Brand-Briesen für die Flugzeugführerschule Brand-Guben der Luftwaffe. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Flugplatz unter anderem von Transport- und Jagdfliegerkräften genutzt.
1945 übernahm die sowjetische Armee das Gelände. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Brand zu einem bedeutenden sowjetischen Militärflugplatz in der DDR.
Eine Geschichte daraus kannte ich früher selbst nicht: Am 17. Oktober 1963 landeten hier Juri Gagarin und Valentina Tereschkowa. Gagarin war zwei Jahre zuvor als erster Mensch ins All geflogen, Tereschkowa wenige Monate zuvor als erste Frau. Brand wurde damals auch für Staatsbesuche aus der Sowjetunion genutzt.
Nach dem Ende der DDR verschwand die militärische Vergangenheit nicht einfach. Ab 1992 verwaltete das Land Brandenburg das Gelände und ließ unter anderem Kerosintanks, Munition und andere Altlasten beseitigen.
Mit der sowjetischen Geschichte rund um Berlin habe ich mich mittlerweile ziemlich intensiv beschäftigt. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Wünsdorf, die ehemalige sowjetische Militärstadt mit Bunkern, Kasernen und einer Geschichte, die bis heute im Wald sichtbar ist. Ich war dort selbst und habe darüber einen eigenen Blog geschrieben.
Auch die Tropical-Islands-Halle sehe ich bei solchen Fahrten in die Gegend immer wieder von außen. Wenn man ihre Vorgeschichte kennt, wirkt dieser riesige weiße Bogen mitten in Brandenburg nochmal anders.
Solche Brüche zwischen militärischer Nutzung und späterer ziviler Verwendung findet man rund um Berlin immer wieder. Auch die Geschichte des Flughafens Tempelhof zeigt, wie stark ehemalige Flugplätze ihre ursprüngliche Funktion verändern können.
CargoLifter: Eine riesige Vision für Brandenburg
1998 kaufte die CargoLifter AG das ehemalige Militärgelände. Die Idee dahinter war deutlich größer als eine neue Fabrikhalle.
CargoLifter wollte Schwerlasttransporte neu denken. Große Bauteile für Kraftwerke, Industrieanlagen oder Infrastruktur sollten nicht mehr ausschließlich über Straßen, Schienen oder Schiffe transportiert werden. Ein riesiges Luftschiff sollte schwere Lasten direkt an Orte bringen können, die über klassische Verkehrswege nur schwer erreichbar waren.
Dafür plante das Unternehmen den CargoLifter CL 160. Das Luftschiff sollte Lasten von bis zu 160 Tonnen transportieren können.
Brand bot dafür viel Platz und eine vorhandene Flugplatzinfrastruktur. Auf dem ehemaligen Militärgelände sollte ein neuer Standort für die sogenannte Leichter-als-Luft-Technologie entstehen.
Und dafür brauchte CargoLifter eine Halle, die es in diesen Dimensionen kaum irgendwo gab.
Die meisten erleben Berlin immer gleich.
Sehenswürdigkeiten, lange Wege, viel Googeln.
Und am Ende: viel gesehen, aber wenig verstanden.
Berlin funktioniert anders.
Die Stadt zeigt sich nicht über Hotspots –
sondern über Orte, die man kennen muss.
Ich bin Berliner und arbeite seit Jahren in der Hotellerie
und sehe täglich, wie Besucher die Stadt erleben – und oft falsch einschätzen.
Genau deshalb habe ich über 500 echte Orte in Berlin gesammelt.
Keine Touri-Spots. Keine klassischen Listen.
Sondern Orte, die hier wirklich funktionieren –
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Warum ist die Tropical-Islands-Halle so groß?
Die Antwort ist ziemlich einfach: Weil darin einmal riesige Luftschiffe gebaut werden sollten.
Die Halle ist 360 Meter lang, 210 Meter breit und 107 Meter hoch. Ihre Grundfläche beträgt rund 66.000 Quadratmeter. Fast 14.000 Tonnen Stahl wurden für die Konstruktion verarbeitet.
Selbst die beiden Tore zeigen, welche Dimensionen CargoLifter geplant hatte. Sie bestehen aus jeweils mehreren beweglichen Segmenten, wiegen rund 600 Tonnen und brauchten etwa 20 Minuten zum Öffnen. Heute werden sie nicht mehr bewegt.
Auch die Form der Halle hatte einen Zweck. Sie wurde als möglichst volumenoptimierte und aerodynamische Konstruktion geplant, damit darin die vorgesehenen Luftschiffe produziert werden konnten.
Deshalb wirkt Tropical Islands bis heute so ungewöhnlich. Ein Strand, Palmen und ein Regenwald stehen nicht einfach in einer großen Schwimmhalle. Sie stehen in einer Industriehalle, deren Dimensionen für ein vollkommen anderes Projekt berechnet wurden.
Solche Dimensionen kennt man rund um Berlin sonst eher von monumentalen Bauwerken wie dem Olympiastadion Berlin. Bei Tropical Islands wirkt die Größe noch ungewöhnlicher, weil die Halle heute mit Strand, Palmen und einem Regenwald gefüllt ist.
Warum scheiterte CargoLifter?
Die Vision war groß. Das technische und finanzielle Risiko ebenfalls.
Das geplante CargoLifter-Luftschiff wurde nie gebaut. In einer späteren Darstellung des Deutschen Bundestages werden unter anderem extrem optimistisch kalkulierte Entwicklungszeiten und Finanzierungsannahmen sowie eine nicht angemessen ausgelegte Projektstruktur als Gründe für das Scheitern genannt.
Am 10. Juni 2002 beantragte die CargoLifter AG Insolvenz.
Damit stand mitten in Brandenburg eine der größten freitragenden Hallen der Welt – gebaut für ein Luftschiff, das nie fertiggestellt wurde.
An CargoLifter selbst erinnere ich mich aus meiner Kindheit nicht wirklich. Was ich aber noch weiß: In den Nachrichten wurde immer wieder darüber gesprochen, was mit dieser riesigen Halle passieren soll.
Ich war damals ungefähr zehn Jahre alt. Die Halle war einfach da – gigantisch, leer und für einen Zweck gebaut, der plötzlich weggefallen war.
Und genau daraus entstand wenige Jahre später etwas, das mit Luftschiffen überhaupt nichts mehr zu tun hatte.
Wie wurde aus der Luftschiffhalle Tropical Islands?
Nach der Insolvenz von CargoLifter musste für die riesige Halle eine neue Nutzung gefunden werden. 2003 kaufte das malaysische Unternehmen Tanjong das Gelände. Hinter der neuen Idee stand der Unternehmer Colin Au: Aus der ehemaligen Luftschiffwerft sollte eine tropische Urlaubswelt mitten in Brandenburg werden.
Innerhalb weniger Monate änderte sich damit die Funktion der Halle komplett. Wo ursprünglich Luftschiffe gebaut werden sollten, entstanden Sandstrand, Lagunen, tropische Pflanzen und Unterkünfte.
Am 19. Dezember 2004 eröffnete Tropical Islands.
Wenn man sich die Vorgeschichte anschaut, ist genau diese Umnutzung für mich mittlerweile das Interessanteste an dem Ort.
Erst Militärflugplatz, dann sowjetischer Militärstandort, danach eine Luftschiffwerft – und schließlich stehen dort Palmen.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt mit Wünsdorf noch heute ein Ort, an dem die sowjetische Vergangenheit der Region deutlich sichtbarer geblieben ist.
Warum Tropical Islands am Anfang noch nicht richtig funktionierte
Mit der Eröffnung war die Tropenwelt noch lange nicht so, wie sie heute aussieht. Gerade die Pflanzen machten Probleme, weil durch die ursprüngliche Hallenhülle nicht genügend geeignetes Sonnenlicht ins Innere gelangte.
2005 wurde deshalb ein Teil der Hallenhülle durch eine spezielle UV-durchlässige Folie ersetzt. Dadurch gelangte deutlich mehr natürliches Licht hinein und die tropische Vegetation konnte sich besser entwickeln.
Auch optisch war am Anfang vieles wesentlich kahler. Betonflächen waren sichtbar und die riesige ehemalige Industriehalle ließ sich nicht einfach innerhalb weniger Monate komplett verstecken.
Ein Detail finde ich dabei besonders interessant: Teile der Gebäude im Tropendorf wurden in Bali, Borneo und Samoa gefertigt und anschließend in Brandenburg wieder aufgebaut.
Gerade diese Bambushütten sind mir von meinem ersten Besuch bis heute in Erinnerung geblieben.
Mein erster Besuch im Tropical Islands
Ich weiß noch, wie ich als Kind immer wieder in den Nachrichten davon gehört habe, was mit dieser riesigen Halle passieren soll.
Mein erster Besuch müsste dann ungefähr 2007 gewesen sein. Ich war mit Frank, meinem Opa, dort.
Und ich erinnere mich noch ziemlich genau an meinen ersten Gedanken:
„Wow, wie groß.“
Ich kannte bis dahin eigentlich nur normale Sport- und Schwimmhallen. Und plötzlich stehst du in dieser gigantischen Halle, es ist tropisch warm und vor dir sind Sand, Palmen und Bambushütten.
Dazu kamen der Heißluftballon in der Halle, die Zipline und dieser riesige Rutschenturm.
Es war wirklich wie eine eigene kleine Welt.
Was mir ebenfalls hängen geblieben ist: Der Tag war für meinen Opa ziemlich teuer. Eintritt, Essen, Getränke – bei einem ganzen Tag kommt einiges zusammen.
Das ist bis heute ein Punkt bei Tropical Islands. Man kann dort einen ziemlich besonderen Tag verbringen, günstig ist er aber nicht.
Jahre später habe ich den Ort anders gesehen
2019 habe ich mich nochmal deutlich intensiver mit Tropical Islands beschäftigt.
Wir wollten einen Kurzurlaub machen, aber nicht weit wegfahren. Interessant fand ich vor allem die Möglichkeit, dort eine eigene Unterkunft mit privatem Außenpool zu buchen.
Am Ende hat es nicht geklappt – Corona kam dazwischen.
Aber dadurch habe ich angefangen, mich genauer mit der Geschichte des Ortes zu beschäftigen. Seitdem sehe ich diese Halle anders.
Die Größe fand ich schon als Kind beeindruckend. Heute kommt dazu, dass ich weiß, warum sie überhaupt so groß ist und was hier vorher passiert ist.
Durch meine Besuche in Wünsdorf habe ich die Halle auch von außen immer wieder gesehen. Zwischen Wald, ehemaligen Militärstandorten und Brandenburg wirkt sie ohnehin ziemlich eigenartig. Wenn man dann noch weiß, dass sie für riesige Lastenluftschiffe gebaut wurde, ergibt ihre Form plötzlich Sinn.
Lohnt sich Tropical Islands als Tagesausflug von Berlin?
Tropical Islands kann sich als Tagesausflug von Berlin lohnen, wenn du einen kompletten Tag dort verbringen möchtest und der Preis für dich nicht an erster Stelle steht. Besonders für Familien oder als Ausflug bei schlechtem Wetter bietet die Anlage etwas, das mit einer normalen Schwimmhalle kaum vergleichbar ist.
Wenn du Sehnsucht nach echtem Meer hast, ersetzt Tropical Islands natürlich keine Ostsee und keinen Urlaub am Mittelmeer. Aber wenn du einfach mal Wärme, Sand und Palmen willst oder deinen Kindern etwas anderes als die nächste Schwimmhalle zeigen möchtest, kann ich den Gedanken gut verstehen.
Von Berlin aus ist Tropical Islands außerdem gut mit der Bahn erreichbar. Für mich wäre es deshalb eher ein ganzer Tagesausflug als ein Ort, an dem ich nur zwei oder drei Stunden verbringen würde.
Gerade an grauen Berliner Tagen ist das natürlich ein extremer Kontrast. Weitere Ideen dafür findest du auch bei meinen Ausflügen und Aktivitäten für Familien und meinen Tipps für Berlin bei Regen.
Was von der Geschichte heute noch übrig ist
Wenn man heute durch Tropical Islands läuft, ist von der ursprünglichen Nutzung auf den ersten Blick kaum etwas zu erkennen.
Palmen, Sand, Wasser, Hotels und Ferienhäuser bestimmen das Bild. Tropical Islands gehört heute zu den großen Freizeitresorts der Region und wird von vielen Berlinern und Besuchern einfach als Tagesausflug oder Kurzurlaub genutzt.
Aber die Halle selbst erzählt weiterhin ihre Geschichte.
Ihre Dimensionen stammen von CargoLifter. Der Standort führt zurück zur militärischen Nutzung des Geländes. Und die gesamte Tropenwelt existiert letztlich nur deshalb in dieser Form, weil ein vollkommen anderes Projekt gescheitert ist.
Genau solche Umnutzungen gibt es in Berlin und Brandenburg immer wieder. Der Flughafen Tempelhof hat heute eine völlig andere Funktion als ursprünglich, während Orte wie die Museumsinsel, das KaDeWe oder der Bahnhof Alexanderplatz ebenfalls Geschichten hinter ihrer heutigen Nutzung und Erscheinung besitzen.
Bei Tropical Islands ist dieser Bruch nur besonders deutlich.
Eine Halle für ein Luftschiff, das nie gebaut wurde, ist heute eine künstliche Tropenwelt mitten in Brandenburg.
Ich fand den Ort schon als Kind beeindruckend. Damals wegen seiner Größe, dem Sand und den Palmen.
Heute vor allem, weil ich weiß, was vorher hier war.
Berlin ist keine Sehenswürdigkeit. Berlin ist eine Stadt.
Wir sehen uns im ehrlichen Berlin – oder hier im nächsten Blog.
Haut rein 🖤
Quellen: Website "https://www.automation-next.com" | Website "https://de.wikipedia.org" | Website "https://www.tropical-islands.de" | Website "https://www.rbb24.de" | Viele der Bilder in diesem Beitrag sind Beispielbilder und stammen nicht von den besuchten Orten.
Häufige Fragen zu Tropical Islands
Was war Tropical Islands früher?
Tropical Islands befindet sich in der ehemaligen Luftschiffhalle der CargoLifter AG. Auf dem Gelände lag zuvor der Militärflugplatz Brand, der ab 1945 jahrzehntelang von der sowjetischen Armee genutzt wurde. Ende der 1990er-Jahre übernahm CargoLifter das Areal und errichtete dort die heutige Halle.
Warum ist die Tropical-Islands-Halle so groß?
Die Halle wurde ursprünglich für den Bau riesiger Lastenluftschiffe errichtet. Sie ist 360 Meter lang, 210 Meter breit und 107 Meter hoch. Diese Dimensionen waren notwendig, weil CargoLifter darin große Transportluftschiffe entwickeln und bauen wollte.
Was ist aus CargoLifter geworden?
Die CargoLifter AG wollte große Lasten mit Luftschiffen transportieren und errichtete dafür die heutige Tropical-Islands-Halle. Das Unternehmen geriet jedoch in finanzielle Schwierigkeiten und meldete 2002 Insolvenz an. Das geplante Lastenluftschiff CL 160 wurde nie fertiggestellt.
Wann wurde Tropical Islands eröffnet?
Tropical Islands wurde am 19. Dezember 2004 eröffnet. Zuvor hatte das malaysische Konsortium Tanjong PLC/Colin Au die ehemalige CargoLifter-Halle übernommen und zu einer tropischen Freizeitwelt umbauen lassen.
War Tropical Islands früher ein Militärflugplatz?
Ja. Ab 1938 befand sich auf dem Gelände der Militärflugplatz Brand-Briesen der deutschen Luftwaffe. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die sowjetische Armee den Flugplatz und nutzte ihn über mehrere Jahrzehnte als Militärstandort.
Wo liegt Tropical Islands?
Tropical Islands liegt in Krausnick in Brandenburg, rund 60 Kilometer südlich vom Berliner Stadtzentrum. Das Resort befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Brand und ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Berlin aus erreichbar.
Wie kommt man von Berlin zum Tropical Islands?
Tropical Islands ist von Berlin aus mit Regionalzügen erreichbar. Ziel ist der Bahnhof Brand Tropical Islands, von dem ein Shuttlebus zum Resort fährt. Mit dem Auto führt die Strecke von Berlin in Richtung Süden über die A13.
Lohnt sich Tropical Islands als Tagesausflug von Berlin?
Tropical Islands kann sich besonders für Familien, bei schlechtem Wetter oder für einen kompletten Badetag lohnen. Die Anlage bietet Sandstrand, tropische Pflanzen und verschiedene Wasserbereiche, ist allerdings deutlich teurer als eine gewöhnliche Schwimmhalle.
Wie warm ist es im Tropical Islands?
In der Tropical World herrschen ganzjährig tropische Temperaturen. Auch im Winter bleibt es in der Halle warm. Die Südsee hat beispielsweise eine Wassertemperatur von etwa 28 Grad.
Kann man im Tropical Islands übernachten?
Ja. Tropical Islands bietet verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Halle, darunter Zimmer, Lodges, Zelte und Ferienhäuser. Übernachtungsgäste können Teile der Wasserwelt auch nachts nutzen.
Was kostet der Eintritt ins Tropical Islands?
Die Preise im Tropical Islands variieren je nach Besuchstag, Saison und Buchungszeitpunkt. 2026 kostet ein Online-Tagesticket „Tropen Pur“ für Erwachsene ab 34,90 Euro, während der reguläre Preis an der Tageskasse bei 55,90 Euro liegt. Kinder bis drei Jahre haben freien Eintritt. Tropical Islands Berlin
Wie kommt man von Berlin zum Tropical Islands?
Mit der Bahn fährst du bis zum Bahnhof Brand Tropical Islands. Von dort bringt dich ein kostenloser Shuttlebus direkt zum Resort. Mit dem Auto erreichst du Tropical Islands über die A13 Richtung Dresden und die Ausfahrt Staakow. Tropical Islands Berlin
Wie sind die Öffnungszeiten im Tropical Islands?
Tropical Islands ist grundsätzlich 365 Tage im Jahr geöffnet. Tagesgäste können die Erlebniswelt in der Regel von 8:00 bis 23:30 Uhr nutzen, während Übernachtungsgäste rund um die Uhr Zugang haben. Einzelne Attraktionen, Restaurants und Außenbereiche haben eigene Öffnungszeiten. Tropical Islands Berlin
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