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Tempelhofer Feld Berlin

Ehrliche Tipps für Europas größte Freifläche

05. August 2026 - Phil Ernst - Berliner Concierge

Das Tempelhofer Feld gehört zu den außergewöhnlichsten Orten Berlins.

Wo früher Flugzeuge starteten und landeten, treffen sich heute Berliner zum Radfahren, Grillen, Skaten oder einfach, um mitten in der Stadt den Blick bis zum Horizont schweifen zu lassen.

Doch lohnt sich das Tempelhofer Feld wirklich und was macht diesen Ort so besonders?

Kaum eine Fläche Berlins wurde in den vergangenen Jahrzehnten so intensiv diskutiert. Sollte hier Wohnraum entstehen?

Eine Formel-1-Strecke? Deutschlands Hollywood? Tatsächlich standen all diese Ideen zeitweise im Raum.

Warum das Tempelhofer Feld bis heute polarisiert und weshalb viele Berliner diesen Ort lieben, erfährst du in diesem Blog. 

Tempelhofer Feld mit Landebahn und vielen Besuchern und grüner Wiese.

Was ist das Tempelhofer Feld?

Das Tempelhofer Feld ist das ehemalige Flugfeld des Flughafens Tempelhof und heute die größte innerstädtische Freifläche Europas.

Seit der Eröffnung als öffentlicher Park im Jahr 2010 nutzen Berliner und Besucher die ehemaligen Start- und Landebahnen zum Radfahren, Skaten, Joggen, Picknicken oder einfach zum Abschalten mitten in der Stadt.

Der Eintritt ist kostenlos. 

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Das Berlin, das Berliner empfehlen.

Viele Besucher auf der Wiese auf dem Tempelhofer Feld mit Regenbogen im Hintergrund.

Lohnt sich das Tempelhofer Feld?

Ja – wenn du Berlin abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten erleben möchtest.

Das Tempelhofer Feld bietet keine spektakulären Attraktionen im klassischen Sinn. Stattdessen erwarten dich Weite, Freiheit und eine Atmosphäre, die du in kaum einer anderen europäischen Großstadt findest.

Genau deshalb gehört das Feld für viele Berliner zu den schönsten Orten der Stadt. 

Ehemaliger Tower vom Flughafen Tempelhof auf dem heutigen Tempelhofer Feld.

Tempelhofer Feld auf einen Blick

  • Größte innerstädtische Freifläche Europas
  • Rund 355 Hektar groß
  • Ehemaliges Flugfeld des Flughafens Tempelhof
  • Kostenloser Eintritt
  • Geöffnet von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
  • Perfekt zum Radfahren, Skaten, Joggen und Picknicken
  • THF Tower, Gemeinschaftsgärten und Nuture Art Minigolf direkt auf dem Gelände
  • Mitten zwischen Tempelhof, Neukölln und Schöneberg gelegen
Landebahn mit Kennzeichnungen für Flugzeuge auf dem Tempelhofer Feld

Warum das Tempelhofer Feld kein normaler Park ist

So Freunde,

kaum eine Freifläche in Deutschland wurde so häufig diskutiert wie das Tempelhofer Feld.

Flughafen oder Park? Bebauen oder erhalten? Wohnungen oder Freifläche?

Im Laufe der Jahre entstanden unzählige Ideen für die Zukunft des Geländes. Mal war von einer Formel-1-Strecke die Rede, mal von einem deutschen Hollywood, später von neuen Wohnquartieren für zehntausende Menschen.

Heute wirkt vieles davon kaum noch vorstellbar.

Ich bin als Kind noch von diesem Gelände in den 90ern und Anfang 2000er in den Urlaub geflogen und ich weiß gar nicht mehr, wie viele Geburtstage, Grillabende und Spaziergänge ich hier später erlebt habe. Das letzte Mal zum 30. Geburtstag eines guten Freundes.

Kühlboxen, Sonnenschirme, Grill und Essen wurden bis ans Feld getragen, bevor wir den ganzen Tag mitten neben einer ehemaligen Landebahn verbrachten. Genau das macht diesen Ort aus.

Das Tempelhofer Feld fühlt sich nicht wie ein klassischer Stadtpark an. Es fühlt sich an, als hätte Berlin mitten in der Stadt einfach beschlossen, einmal ganz viel Platz freizulassen.

Während Orte wie die Museumsinsel, das Rote Rathaus oder das Nikolaiviertel die Geschichte Berlins erzählen, zeigt das Tempelhofer Feld eine ganz andere Seite der Hauptstadt:

Freiheit, Weite und Raum für alles, was Menschen daraus machen.

Altes Flughafengelände auf dem Tempelhofer Feld mit Fernsehturm im Hintergrund

Wie groß ist das Tempelhofer Feld wirklich?

Das Tempelhofer Feld umfasst rund 355 Hektar und gilt als größte innerstädtische Freifläche Europas.

Wer zum ersten Mal hier steht, merkt schnell: Zahlen allein reichen eigentlich nicht aus, um diese Dimension zu beschreiben. Das Gelände ist größer als das gesamte Fürstentum Monaco und entspricht über 500 Fußballfeldern.

Allein die asphaltierte Runde um das Feld misst rund sechs Kilometer – viele Besucher unterschätzen die Entfernungen deutlich. Genau diese Größe macht den Reiz aus.

Während Berliner Parks wie der Volkspark Friedrichshain oder die Gärten der Welt bewusst gestaltet wurden, wirkt das Tempelhofer Feld fast grenzenlos.

Es gibt kaum Bäume, keine engen Wege und nur wenige Sichtbarrieren. Stattdessen blickst du über ehemalige Start- und Landebahnen bis zum Horizont. Erst hier versteht man, warum Berliner so oft einfach von der "Weite" des Tempelhofer Feldes sprechen.

Sie ist kein Werbespruch, sondern das eigentliche Erlebnis dieses Ortes. 

Die meisten erleben Berlin immer gleich.
Sehenswürdigkeiten, lange Wege, viel Googeln.
Und am Ende: viel gesehen, aber wenig verstanden.

Berlin funktioniert anders.
Die Stadt zeigt sich nicht über Hotspots –
sondern über Orte, die man kennen muss.

Ich bin Berliner und arbeite seit Jahren in der Hotellerie
und sehe täglich, wie Besucher die Stadt erleben – und oft falsch einschätzen.

Genau deshalb habe ich über 500 echte Orte in Berlin gesammelt.
Keine Touri-Spots. Keine klassischen Listen.
Sondern Orte, die hier wirklich funktionieren –
direkt in deinem Google Maps, sofort nutzbar.

Kinder beim Drachensteigen bei Sonnenuntergang auf dem Tempelhofer Feld.

Was kann man auf dem Tempelhofer Feld machen?

Das Tempelhofer Feld lebt nicht von Sehenswürdigkeiten, sondern davon, was die Menschen daraus machen. Morgens drehen Jogger ihre Runden über die ehemaligen Landebahnen, tagsüber rollen Radfahrer, Skateboarder und Inlineskater über den Asphalt.

Familien lassen Drachen steigen, Freunde treffen sich zum Picknick und an warmen Sommerabenden sitzen überall kleine Gruppen auf Decken, während langsam die Sonne hinter dem Flughafengebäude verschwindet.

Gerade das macht den Unterschied zu vielen anderen Orten in Berlin. Es gibt keinen festen Rundgang und keine vorgeschriebene Route. Jeder erlebt das Tempelhofer Feld anders.

Manche verbringen hier eine Stunde, andere einen ganzen Tag.

Wer vorher noch Proviant besorgen möchte, findet in den Berliner Markthallen und Supermärkten eine deutlich bessere Auswahl als direkt auf dem Feld.

Foto vom Sonnenschein und strahlendem Himmel mit Besuchern und Landebahn auf dem Tempelhofer Feld.

Welcher Eingang zum Tempelhofer Feld ist der beste?

Wenn ich auf dem Tempelhofer Feld einen Ort empfehlen müsste, den viele Besucher übersehen, dann wäre es das Nuture Art Minigolf.

Schon von außen wirkt die Anlage bereits wie ein etwas anderer Minigolfplatz. Spätestens nach den ersten Bahnen merkt man aber deutlich, dass hier etwas völlig neues entstanden ist.

Statt klassischer Hindernisse erwarten dich interaktive Kunstwerke, die sich bewegen, leuchten oder auf deine Schläge reagieren.

Jede Bahn beschäftigt sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, Klima, Energie oder Ressourcen – ohne dabei belehrend zu wirken.

Gerade deshalb macht das Spielen so viel Spaß. Du gehst nicht einfach von Loch zu Loch, sondern entdeckst ständig neue Ideen.

Ob als Paar, mit Freunden oder der Familie – das Nuture Art Minigolf gehört für mich zu den unterschätztesten Freizeitangeboten Berlins.

Es passt perfekt zum Tempelhofer Feld, weil es genauso kreativ, ungewöhnlich und offen ist wie der Ort selbst.

Wer ohnehin über den Columbiadamm auf das Gelände kommt, sollte sich diesen kleinen Umweg unbedingt gönnen. 

Berühmter THF-Tower vom ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Lohnt sich der THF Tower auf dem Tempelhofer Feld?

Ja – vor allem, wenn du das Tempelhofer Feld einmal aus einer völlig anderen Perspektive erleben möchtest.

Während unten die riesige Freifläche fast grenzenlos wirkt, wird ihre tatsächliche Dimension erst von oben richtig sichtbar.

Von der Dachterrasse des THF Towers blickst du über die ehemaligen Start- und Landebahnen, das monumentale Flughafengebäude und weite Teile Berlins.

Auch der Weg nach oben lohnt sich. Das modern sanierte Treppenhaus lässt die historische Bausubstanz bewusst sichtbar und erzählt damit selbst ein Stück Architekturgeschichte.

Ergänzt wird der Besuch durch wechselnde Ausstellungen. Besonders spannend ist die aktuelle Ausstellung zur Geschichte der Lufthansa am Flughafen Tempelhof, die zeigt, wie eng Luftfahrt, Politik und Wirtschaft über Jahrzehnte miteinander verbunden waren.

Wenn du danach tiefer in die Geschichte dieses außergewöhnlichen Gebäudes eintauchen möchtest, findest du in unserem Blog über den Flughafen Tempelhof die komplette Geschichte – von den ersten Flugtagen bis zur Schließung im Jahr 2008.

Wer Berliner Architektur und Design spannend findet, sollte sich auch die Geschichte von Ampelmann Berlin ansehen.

Eingangshalle vom ehemaligen Flughafen Tempelhof mit Flugzeug davor.

Die Geschichte des Tempelhofer Feldes in Kurzform

Auch wenn das Tempelhofer Feld heute vor allem für Freizeit und Erholung steht, blickt kaum ein anderer Ort Berlins auf eine so bewegte Vergangenheit zurück.

Über Jahrhunderte wurde das Gelände als Ackerland, Exerzierplatz und später für die ersten Flugversuche genutzt. Mit der Eröffnung des Flughafens Tempelhof entwickelte sich das Feld zu einem der bedeutendsten Luftfahrtstandorte Europas.

Während der NS-Zeit entstanden hier Zwangsarbeitslager und Produktionsstätten der Rüstungsindustrie, bevor der Flughafen während der Berliner Luftbrücke weltweit bekannt wurde.

Nach dem Ende des Flugbetriebs im Jahr 2008 öffnete das ehemalige Flugfeld zwei Jahre später nach einem Volksentscheid als öffentliche Freifläche.

Heute erinnern noch die Start- und Landebahnen sowie einzelne historische Orte an diese Vergangenheit.

Viele Besucher mit Stühlen und Tischen am grillen auf dem Tempelhofer Feld.

Warum wird das Tempelhofer Feld bis heute so kontrovers diskutiert?

Kaum ein Ort Berlins sorgt seit Jahren für so viele Diskussionen wie das Tempelhofer Feld.

Die einen sehen hier eine einmalige Freifläche, die unbedingt erhalten werden sollte.

Andere fragen, ob ein Teil des Geländes angesichts der Wohnungsnot nicht sinnvoll bebaut werden könnte.

Dazwischen gab es immer wieder neue Ideen:

Forschungsstandort, Großveranstaltungen oder sogar eine Formel-1-Strecke und ein deutsches Hollywood.

Kaum vorstellbar, wenn man heute über die ehemaligen Landebahnen spaziert.

Ich erinnere mich noch gut an diese Debatten. Mit meinem ersten Volksentscheid zur Zukunft des Flughafens und später zum Erhalt des Tempelhofer Feldes habe ich zum ersten Mal bewusst erlebt, wie emotional Stadtentwicklung in Berlin diskutiert wird.

Gerade damals wurde oft davon gesprochen, dass ehemalige Ost- und West-Berliner den Ort unterschiedlich wahrnehmen.

Bis heute ist das Tempelhofer Feld deshalb weit mehr als nur ein Park. Es ist ein Symbol dafür, wie unterschiedlich Menschen sich die Zukunft ihrer Stadt vorstellen. 

Viele Menschen beim Drachen steigen und grillen auf Flughafengelände vom Tempelhofer Feld.

Ehrliche Tipps für deinen Besuch auf dem Tempelhofer Feld

Das Tempelhofer Feld wirkt auf Fotos oft kleiner, als es tatsächlich ist. Plane deshalb lieber etwas mehr Zeit ein und nimm gerade im Sommer ausreichend Wasser mit.

Schatten gibt es auf der riesigen Freifläche nur sehr wenig, dafür weht fast immer ein leichter Wind. Genau deshalb ist der Ort bei Drachenfliegern, Kitesportlern und Skatern so beliebt.

Wenn du picknicken möchtest, lohnt sich ein kurzer Einkauf vorher deutlich mehr als die spontane Suche nach Essen auf dem Gelände.

Auch ein Fahrrad macht den Besuch entspannter, denn viele Wege sind länger als sie aussehen. Grillen ist nur in den ausgewiesenen Bereichen erlaubt und Hunde dürfen ausschließlich auf den entsprechenden Auslaufflächen ohne Leine laufen.

Mein persönlicher Tipp: Komm am späten Nachmittag. Dann wird das Licht weicher, die Temperaturen angenehmer und das Tempelhofer Feld zeigt seine wahrscheinlich schönste Seite. 

Einzelner Baum bei Sonnenuntergang auf dem Tempelhofer Feld.

Warum Berliner das Tempelhofer Feld so lieben

Wer zum ersten Mal hierherkommt, fragt sich oft, warum Berliner so begeistert von einer riesigen Freifläche sind.

Die Antwort liegt nicht in einer Sehenswürdigkeit, sondern im Gefühl.

Auf dem Tempelhofer Feld gibt es keinen Konsumzwang, keine überfüllten Plätze und keinen festen Ablauf. Jeder nutzt den Ort anders. Manche lesen ein Buch im Gras, andere fahren stundenlang Fahrrad, machen Sport oder treffen sich einfach mit Freunden zum Grillen.

Vielleicht ist genau das der größte Luxus in einer dicht bebauten Millionenstadt: Platz.

Platz, ohne etwas kaufen zu müssen. Platz für spontane Ideen. Platz, damit Kinder Drachen steigen lassen können oder Erwachsene bis zum Sonnenuntergang einfach sitzen bleiben.

Dieses Gefühl erinnert mich jedes Mal daran, warum Berlin so besonders ist.

Genauso wie an der Oberbaumbrücke, im Spreewald oder bei einem Sommerabend im Monbijou Theater lebt die Stadt hier nicht von einer Attraktion, sondern von ihrer Atmosphäre.

Das Tempelhofer Feld gehört deshalb für mich zu den ehrlichsten Orten Berlins.

Weisser THF-Tower auf dem Tempelhofer Feld mit Fahrradfahrern im Vordergrund.

Anfahrt zum Tempelhofer Feld

Das Tempelhofer Feld ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend erreichbar.

Welcher Eingang für dich der beste ist, hängt davon ab, was du vor Ort unternehmen möchtest.

Tempelhofer Damm (Haupteingang)

S-Bahn S41, S42, S47 bis Tempelhof oder U6 bis Tempelhof beziehungsweise Paradestraße. Ideal für den THF Tower, das ehemalige Flughafengebäude und den Fahrradverleih.

Oderstraße

U8 bis Leinestraße oder Boddinstraße, anschließend etwa fünf bis sieben Minuten zu Fuß. Perfekt für den Allmende-Kontor, den Schillerkiez und entspannte Picknickplätze.

Columbiadamm

Bus M43 bis Friedhöfe Columbiadamm oder Golßener Straße. Von hier erreichst du schnell den Tempelgarten, die Grillflächen und das Nuture Art Minigolf. Parkplätze sind rund um das Tempelhofer Feld nur begrenzt vorhanden. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad ist deshalb meist die angenehmste Wahl. 

Weibliche Skaterin auf dem Tempelhofer Feld mit Flughafengelände im Hintergrund

Lohnt sich das Tempelhofer Feld?

Ja – und zwar nicht, weil dort besonders viel passiert, sondern weil dort so viel möglich ist.

Das Tempelhofer Feld gehört zu den wenigen Orten in Berlin, an denen du die Stadt einmal völlig anders erlebst. Statt Sehenswürdigkeiten, Warteschlangen oder Touristenmassen erwarten dich Weite, Wind und das Gefühl, einfach Zeit zu haben.

Egal ob du nur eine Stunde spazieren gehst, den Sonnenuntergang genießt oder einen ganzen Nachmittag mit Freunden verbringst – genau dafür wurde dieser Ort über die Jahre bekannt.

Berlin ist keine Sehenswürdigkeit. Berlin ist eine Stadt.

Wir sehen uns im ehrlichen Berlin – oder hier im nächsten Blog.

Haut rein 🖤

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VIELE DER BILDER IN DIESEM BEITRAG SIND BEISPIELBILDER UND STAMMEN NICHT VON DEN BESUCHTEN ORTEN.

Häufige Fragen zum Tempelhofer Feld

Was ist das Tempelhofer Feld?

Das Tempelhofer Feld ist das ehemalige Flugfeld des Flughafens Tempelhof und heute die größte innerstädtische Freifläche Europas. Seit 2010 nutzen Berliner und Besucher die ehemaligen Start- und Landebahnen zum Radfahren, Skaten, Joggen, Picknicken oder einfach zum Entspannen. Mit rund 355 Hektar zählt das Tempelhofer Feld zu den außergewöhnlichsten Orten Berlins.

Warum ist der Flughafen Tempelhof so bekannt?

Der Flughafen Tempelhof gehört zu den bekanntesten Flughäfen der Welt.

Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem während der Berliner Luftbrücke 1948/49, als alliierte Flugzeuge West-Berlin aus der Luft versorgten. Heute gilt das monumentale Flughafengebäude als eines der größten Baudenkmäler Europas und erinnert mit Führungen und Ausstellungen an die bewegte Geschichte des Flughafens.

Lohnt sich das Tempelhofer Feld?

Ja. Das Tempelhofer Feld gehört zu den außergewöhnlichsten Orten Berlins. Statt klassischer Sehenswürdigkeiten erwarten dich riesige Freiflächen, ehemalige Start- und Landebahnen, Sportmöglichkeiten, Picknickplätze und eine Atmosphäre, die du in kaum einer anderen europäischen Großstadt findest.

Was kann man auf dem Tempelhofer Feld machen?

Auf dem Tempelhofer Feld kannst du Rad fahren, skaten, joggen, spazieren gehen, Drachen steigen lassen, picknicken oder den Sonnenuntergang genießen. Außerdem gibt es Gemeinschaftsgärten, Grillflächen, den THF Tower und das Nuture Art Minigolf.

Wie groß ist das Tempelhofer Feld?

Das Tempelhofer Feld ist rund 355 Hektar groß und gilt als größte innerstädtische Freifläche Europas. Das Gelände ist größer als das Fürstentum Monaco und entspricht ungefähr 500 Fußballfeldern.

Ist der Eintritt zum Tempelhofer Feld kostenlos?

Ja. Der Besuch des Tempelhofer Feldes ist kostenlos. Das Gelände ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Für einzelne Führungen oder Ausstellungen im THF Tower können jedoch Eintrittskosten anfallen.

Welcher Eingang zum Tempelhofer Feld ist der beste?

Das hängt von deinem Besuch ab. Der Tempelhofer Damm eignet sich für den THF Tower und das Flughafengebäude, die Oderstraße für Gemeinschaftsgärten und den Schillerkiez und der Columbiadamm für Grillflächen, Sportangebote und das Nuture Art Minigolf.

Warum ist das Tempelhofer Feld so besonders?

Das Tempelhofer Feld verbindet Berliner Geschichte mit einer einzigartigen Freifläche mitten in der Stadt. Wo früher Flugzeuge starteten und landeten, treffen sich heute Berliner zum Sport, Grillen, Picknicken oder einfach zum Entspannen. Genau diese Mischung macht den Ort so besonders.

Darf man auf dem Tempelhofer Feld grillen?

Ja, Grillen ist erlaubt – allerdings nur in den ausgewiesenen Grillbereichen. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen nicht gestattet.

Kann man auf dem Tempelhofer Feld Fahrrad fahren?

Ja. Die ehemaligen Start- und Landebahnen gehören zu den beliebtesten Strecken Berlins für Fahrradfahrer, Inlineskater und Skateboarder. Durch die breiten Asphaltflächen eignet sich das Tempelhofer Feld auch hervorragend für Anfänger.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des Tempelhofer Feldes?

Besonders schön ist das Tempelhofer Feld am späten Nachmittag und zum Sonnenuntergang. Im Sommer solltest du wegen der wenigen Schattenplätze ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitbringen.

Warum wird über das Tempelhofer Feld so viel diskutiert?

Das Tempelhofer Feld steht seit Jahren im Mittelpunkt politischer Debatten. Während viele Berliner die Freifläche erhalten möchten, wird immer wieder über Wohnungsbau und andere Nutzungen diskutiert. Dadurch gehört das Tempelhofer Feld bis heute zu den umstrittensten Orten Berlins.