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Filmpark Babelsberg:
Lohnt sich der Ausflug wirklich? - Berliner Perspektive
Wer an den Filmpark Babelsberg denkt, denkt meist an Familienausflüge und Filmkulissen.
Ich denke sofort an Wandertage in der Grundschule, an die Stuntshow und an die Zugfahrt von der Warschauer Straße nach Potsdam.
Heute weiß ich: Der eigentliche Star ist für mich gar nicht der Freizeitpark, sondern das Studio Babelsberg direkt nebenan – eine Filmstadt, deren Bedeutung viele völlig unterschätzen.
Wusstest du zum Beispiel, dass hier Filme wie Matrix Resurrections oder Inglourious Basterds entstanden sind?
Wenn nicht, dann ist dieser Blog genau das Richtige für dich.
Was ist der Filmpark Babelsberg?
Der Filmpark Babelsberg ist ein Freizeit- und Themenpark in Potsdam-Babelsberg mit Filmkulissen, Live-Shows, Originalrequisiten und Attraktionen rund um die Geschichte des Films.
Direkt daneben befindet sich das Studio Babelsberg, eines der ältesten und bedeutendsten Filmstudios der Welt.
Wichtig zu wissen: Im Filmpark selbst werden normalerweise keine Kinofilme gedreht – dafür ist das benachbarte Studio Babelsberg zuständig.
Lohnt sich der Filmpark Babelsberg?
Ja – allerdings nicht für jeden.
Wer Achterbahnen und riesige Fahrgeschäfte erwartet, wird eher enttäuscht. Wer sich für Filme, Kulissen, Stuntshows oder einen abwechslungsreichen Familienausflug interessiert, bekommt dagegen einen spannenden Tagesausflug direkt vor den Toren Berlins.
Besonders Familien und Filmfans kommen hier auf ihre Kosten.
Filmpark Babelsberg – Fakten auf einen Blick
- Liegt in Potsdam-Babelsberg, rund 30–40 Minuten von Berlin entfernt.
- Über 20 Attraktionen sowie mehrere Live-Shows.
- Direkt neben dem Studio Babelsberg.
- Saisonaler Freizeitpark (meist zwischen Frühjahr und Herbst geöffnet).
- Besonders geeignet für Familien, Filmfans und alle, die einmal hinter die Kulissen der Filmwelt schauen möchten.
- Für einen Besuch solltest du je nach Interesse etwa vier bis sechs Stunden einplanen.
Anreise zum Filmpark Babelsberg
Der Filmpark Babelsberg ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Mit dem Auto erreichst du den Filmpark über die A115 und die Ausfahrt „Potsdam-Babelsberg“. Von dort folgst du der Beschilderung Richtung Filmpark. Direkt am Eingang befindet sich ein Parkhaus mit ausreichend Stellplätzen.
Für Besucher kostet das Parken derzeit rund 10 Euro pro Tag.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst du entweder bis Potsdam Hauptbahnhof oder S-Bahnhof Babelsberg und steigst dort in die Buslinien 601 oder 690 bis zur Haltestelle „Filmpark“ um.
Alternativ erreichst du den Filmpark vom Bahnhof Medienstadt Babelsberg in etwa fünf Minuten zu Fuß oder vom S-Bahnhof Griebnitzsee in rund 15 Minuten.
So Freunde,
wenn ich heute an den Filmpark denke, sehe ich sofort diese Wandertage vor mir.
Morgens ging es von der Grundschule an der Warschauer Straße mit der S-Bahn Richtung Potsdam. Damals war das schon ein kleines Abenteuer.
Die Stuntshow, die Westernstadt, der Bauwagen von Peter Lustig oder die Spielwelt – genau diese Dinge sind mir bis heute im Kopf geblieben.
Verrückt eigentlich, dass manche Attraktionen auch Jahrzehnte später noch da sind und vermutlich bei den Kindern von heute denselben Eindruck hinterlassen wie damals bei uns.
Damals hat mich allerdings etwas völlig anderes interessiert als heute. Als Kind wollte ich Action sehen.
Heute finde ich fast noch spannender, was sich direkt neben dem Freizeitpark befindet.
Filmpark oder Studio Babelsberg? Den Unterschied kennen viele gar nicht
Das ist wahrscheinlich die größte Verwechslung überhaupt: Viele sprechen einfach vom "Filmpark Babelsberg", obwohl sie eigentlich das Studio Babelsberg meinen.
Der Filmpark selbst ist ein Freizeitpark. Hier geht es um Shows, Filmkulissen, Requisiten, Mitmach-Attraktionen und einen Blick hinter die Kulissen der Filmwelt.
Kinofilme werden hier in der Regel nicht gedreht. Dafür gibt es das direkt angrenzende Studio Babelsberg.
Dieses Filmstudio gehört zu den ältesten Großfilmstudios der Welt. Seit über 110 Jahren entstehen hier nationale und internationale Produktionen.
Mehr als 3.000 Kino- und Fernsehfilme wurden an diesem Standort produziert. Damit gehört Babelsberg zu den traditionsreichsten und bekanntesten Filmstudios Europas.
Ich muss ehrlich sagen: Das wusste ich selbst lange nicht. Als Berliner verbindet man Babelsberg oft automatisch mit dem Freizeitpark. Erst später habe ich verstanden, welche Bedeutung dieser Standort international eigentlich besitzt.
Eigentlich verrückt, wenn man bedenkt, dass hier einige der bekanntesten Filme der vergangenen Jahrzehnte entstanden sind.
Wer sich für Berliner Geschichte interessiert, kennt viele historische Orte wie das Nikolaiviertel, die Museumsinsel oder das Rote Rathaus.
Dass aber nur wenige Kilometer entfernt seit Generationen Filmgeschichte geschrieben wird, geht im Alltag oft völlig unter.
Die meisten erleben Berlin immer gleich.
Sehenswürdigkeiten, lange Wege, viel Googeln.
Und am Ende: viel gesehen, aber wenig verstanden.
Berlin funktioniert anders.
Die Stadt zeigt sich nicht über Hotspots –
sondern über Orte, die man kennen muss.
Ich bin Berliner und arbeite seit Jahren in der Hotellerie
und sehe täglich, wie Besucher die Stadt erleben – und oft falsch einschätzen.
Genau deshalb habe ich über 500 echte Orte in Berlin gesammelt.
Keine Touri-Spots. Keine klassischen Listen.
Sondern Orte, die hier wirklich funktionieren –
direkt in deinem Google Maps, sofort nutzbar.
Warum Babelsberg weltweit einen so guten Ruf genießt
Dass hier deutsche Filme produziert werden, überrascht vermutlich niemanden.
Spannend wird es erst, wenn man sieht, welche internationalen Produktionen tatsächlich in Babelsberg entstanden sind.
Dazu gehören unter anderem:
- Inglourious Basterds
- The Grand Budapest Hotel
- Bridge of Spies – Der Unterhändler
- Monuments Men
- Matrix Resurrections
- Uncharted
- Retribution
Auch bekannte Serien wie Babylon Berlin oder Gute Zeiten, schlechte Zeiten werden beziehungsweise wurden hier produziert.
Wenn man diese Liste liest, wird schnell klar:
Babelsberg ist längst keine rein deutsche Filmstadt mehr. Internationale Regisseure, Hollywood-Produktionen und große Serien gehören hier seit Jahren zum Alltag. Genau deshalb finde ich den Standort heute fast beeindruckender als den Freizeitpark selbst.
Und genau dieser Bezug macht den Filmpark auch interessant. Viele Kulissen, Requisiten und Ausstellungen erzählen die Geschichte eines Filmstudios, das bis heute weltweit gefragt ist.
Die wichtigsten Attraktionen im Filmpark Babelsberg
Natürlich lebt der Filmpark Babelsberg nicht nur von seiner Geschichte. Wer den Park besucht, kommt vor allem wegen der vielen Attraktionen, Shows und Filmkulissen.
Das Schöne dabei: Statt sich auf klassische Fahrgeschäfte zu konzentrieren, dreht sich hier fast alles um Filme, Fernsehen und den Blick hinter die Kamera. Genau das unterscheidet den Filmpark von vielen anderen Freizeitparks.
Die Stuntshow gehört seit Jahren zu den größten Highlights
Wenn mich heute jemand nach meiner stärksten Erinnerung an den Filmpark fragt, ist die Antwort sofort klar: die Stuntshow.
Schon als Grundschüler war das jedes Mal das Highlight unseres Ausflugs. Explosionen, Feuer, Verfolgungsjagden und spektakuläre Sprünge – damals wirkte das alles riesig. Und auch heute gehört die Show für viele Besucher zu den beliebtesten Attraktionen des Parks.
In der Vulkan-Arena zeigen professionelle Stuntleute spektakuläre Actionsequenzen mit Feuer, Spezialeffekten und aufwendig choreografierten Kämpfen.
Gerade wer noch nie erlebt hat, wie viel Präzision hinter solchen Szenen steckt, bekommt hier einen guten Eindruck davon, wie Actionfilme entstehen.
Für mich ist die Stuntshow bis heute die Attraktion, die den Filmpark am stärksten mit meiner Kindheit verbindet. Vielleicht liegt genau darin auch ihr Reiz: Sie begeistert heute genauso wie damals.
Die Caligarihalle zeigt die eigentliche Stärke des Filmparks
So spektakulär die Shows auch sind – mein persönliches Highlight wäre heute wahrscheinlich die Caligarihalle.
Hier geht es nämlich nicht um Action, sondern um die Geschichte des Filmstandorts Babelsberg.
Während einer geführten Tour erfährst du, wie sich das Studio von den Anfängen der Stummfilmzeit über die UFA und die DEFA bis zu internationalen Hollywoodproduktionen entwickelt hat.
Dazu kommen originale Requisiten, Filmkostüme und bekannte Figuren aus verschiedenen Produktionen. Besonders Fans deutscher Filmgeschichte kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer verstehen möchte, warum Babelsberg weltweit einen so guten Ruf genießt, sollte sich diese Führung nicht entgehen lassen.
Wenn du mich fragst, ist die Caligarihalle sogar die Attraktion, die den Filmpark am meisten von einem klassischen Freizeitpark unterscheidet.
Snapshot Factory – wahrscheinlich der größte Fotospot im Park
Wer gerne Fotos macht, landet früher oder später in der Snapshot Factory.
Statt einfach nur Kulissen anzuschauen, kannst du hier selbst Teil verschiedener Filmsets werden. Vom roten Teppich über Gefängniszellen bis hin zu aufwendig gestalteten Studios entstehen überall ungewöhnliche Fotomotive.
Die Sets sind so aufgebaut, dass man sie anfassen und frei nutzen darf – etwas, das man aus Museen normalerweise nicht kennt.
Gerade für Familien, Freundesgruppen oder Social-Media-Fans gehört dieser Bereich inzwischen zu den beliebtesten Attraktionen des Parks. Wer seinen Besuch festhalten möchte, findet hier wahrscheinlich die außergewöhnlichsten Fotomotive des gesamten Filmparks.
Mittelalterkulisse – eines der spannendsten Filmsets
Die Mittelalterkulisse wirkt fast wie ein eigenes kleines Dorf.
Schmale Gassen, Fachwerkhäuser und alte Stadtmauern sorgen dafür, dass man sich tatsächlich einige Jahrhunderte zurückversetzt fühlt.
Besonders spannend: Es handelt sich nicht einfach um einen Nachbau für Besucher, sondern um eines der ältesten noch erhaltenen Außensets Europas.
Genau deshalb wirkt hier vieles deutlich authentischer als in klassischen Freizeitparks.
Mich erinnern solche historischen Kulissen immer daran, wie unterschiedlich Filmorte wirken können. Während man im Nikolaiviertel echtes mittelalterliches Berlin erlebt, zeigen Orte wie diese, wie glaubwürdig Geschichte auch für Filmproduktionen nachgebaut werden kann.
Westernstadt mit Live-Show
Ein weiterer Klassiker ist die Westernstadt.
Holzfassaden, Saloon und staubige Straßen vermitteln das Gefühl, mitten in einem alten Western gelandet zu sein. Dazu kommt mehrmals täglich eine familienfreundliche Westernshow mit Stunts, Humor und jeder Menge Action.
Natürlich wirkt das heute etwas nostalgisch – genau das macht aber auch einen Teil des Charmes aus. Wer mit Kindern unterwegs ist, wird hier vermutlich deutlich länger bleiben als ursprünglich geplant.
Der Bauwagen von Peter Lustig
Für viele Erwachsene dürfte der Bauwagen von Peter Lustig mindestens genauso viele Erinnerungen wecken wie für ihre Kinder.
Ich musste sofort daran denken, dass der Bauwagen schon bei unseren Wandertagen dort stand. Verrückt eigentlich, dass er bis heute fester Bestandteil des Filmparks geblieben ist.
Der originale Löwenzahn-Bauwagen gehört inzwischen fast schon zur deutschen Fernsehgeschichte. Gerade wer mit der Sendung aufgewachsen ist, wird hier wahrscheinlich automatisch stehen bleiben – selbst wenn eigentlich die Kinder weiter möchten.
Panama und die Gärten des kleinen Muck
Wer mit jüngeren Kindern unterwegs ist, sollte sich außerdem das Janosch-Traumland und die Gärten des kleinen Muck ansehen.
Während Panama mit seiner gemütlichen Bootsfahrt vor allem auf Familien ausgelegt ist, bieten die Gärten des kleinen Muck einen deutlich ruhigeren Kontrast zum restlichen Park.
Zwischen orientalisch angelegten Kulissen, Wasserbecken und Pavillons kann man einfach mal kurz durchatmen, bevor es zur nächsten Show geht.
Ähnlich wie die Gärten der Welt oder dem Volkspark Friedrichshain lebt dieser Bereich weniger von Action als von Atmosphäre – auch wenn beide natürlich völlig unterschiedliche Konzepte verfolgen.
Dome of Babelsberg und 4D-Kino – hier wird man selbst Teil des Films
Wenn dir klassische Filmkulissen nicht reichen, wird es spätestens im Dome of Babelsberg oder im 4D-Actionkino spannend.
Im Dome erwartet dich ein interaktives Virtual-Reality-Erlebnis, bei dem du gemeinsam mit deinem Team gegen virtuelle Gegner antrittst. Dank moderner VR-Technik bewegst du dich frei im Raum und bist mitten im Geschehen. Das ist vor allem für alle interessant, die moderne Technik ausprobieren möchten oder mit Freunden etwas Action suchen.
Etwas klassischer, aber nicht weniger unterhaltsam, ist das 4D-Actionkino. Bewegliche Sitze, Wind- und Soundeffekte sorgen dafür, dass sich die Filmszenen deutlich intensiver anfühlen als in einem normalen Kino. Es ist keine riesige Hauptattraktion, passt aber gut in einen abwechslungsreichen Tag im Filmpark.
Straße der Giganten – Filmfiguren in XXL
Ein Bereich, der vor allem Kindern, aber auch vielen Erwachsenen Spaß macht, ist die Straße der Giganten.
Hier triffst du auf riesige Figuren aus bekannten Filmen, darunter King Kong, Frau Mahlzahn aus Jim Knopf oder Baron Münchhausen.
Besonders für Erinnerungsfotos eignet sich dieser Bereich hervorragend. Wer mit Kindern unterwegs ist, wird hier wahrscheinlich nicht nur ein einziges Bild machen.
Man merkt dem gesamten Filmpark an, dass er viele Generationen gleichzeitig ansprechen möchte. Während Kinder vor allem die riesigen Figuren bestaunen,
Filmkulissen statt Achterbahnen
Genau das unterscheidet den Filmpark Babelsberg von vielen anderen Freizeitparks.
Hier geht es nicht darum, möglichst viele Fahrgeschäfte aneinanderzureihen.
Stattdessen dreht sich fast alles um Filmkulissen, Spezialeffekte, Fernsehgeschichte und den Blick hinter die Kamera. Wer Achterbahnen oder riesige Themenwelten wie im Europa-Park erwartet, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen.
Gerade das macht den Filmpark aber auch angenehm entschleunigt. Zwischen den Shows bleibt Zeit, durch die verschiedenen Kulissen zu laufen, kleine Details zu entdecken oder einfach einmal stehen zu bleiben und sich vorzustellen, welche Filme hier entstanden sind.
Genau deshalb würde ich den Filmpark eher als Erlebnis rund um die Filmwelt als als klassischen Freizeitpark beschreiben.
Für wen lohnt sich der Filmpark Babelsberg?
Am meisten lohnt sich der Filmpark aus meiner Sicht für drei Gruppen.
Familien mit Kindern bekommen hier einen abwechslungsreichen Tagesausflug mit Shows, Spielbereichen und vielen Mitmach-Attraktionen.
Gerade weil sich Action und ruhigere Bereiche abwechseln, kommt kaum Langeweile auf.
Filmfans dürften vor allem die Caligarihalle, die Originalkulissen und die Geschichte des Studios Babelsberg begeistern. Wer sich schon einmal gefragt hat, wie Filme entstehen oder welche Produktionen hier gedreht wurden, wird den Park mit ganz anderen Augen verlassen.
Und schließlich lohnt sich der Filmpark auch für Berliner. Viele kennen ihn zwar vom Namen oder waren als Kinder schon einmal dort, haben sich aber seit Jahren nicht mehr mit dem Thema beschäftigt. Mir ging es ehrlich gesagt genauso.
Wenn du dagegen ausschließlich spektakuläre Fahrgeschäfte suchst, gibt es in Deutschland passendere Freizeitparks.
Die Stärke des Filmparks liegt ganz klar in seiner besonderen Mischung aus Filmgeschichte, Kulissen und Live-Unterhaltung.
Tipps für deinen Besuch
Wenn du möglichst viel vom Filmpark sehen möchtest, solltest du den Tag ein wenig planen.
Die Stuntshow und die Westernshow finden nur zu bestimmten Uhrzeiten statt. Deshalb lohnt sich ein Blick in den Tagesplan direkt nach dem Eingang. So vermeidest du unnötige Wartezeiten und verpasst keine der Hauptattraktionen.
Außerdem solltest du genügend Zeit einplanen. Vier Stunden sind aus meiner Sicht das Minimum. Wer wirklich alle Shows, die wichtigsten Attraktionen und die Filmgeschichte erleben möchte, sollte eher fünf bis sechs Stunden einrechnen.
Falls du in den Sommerferien oder an einem Wochenende kommst, empfiehlt sich außerdem der Online-Ticketkauf. Gerade in der Hauptsaison kann es deutlich voller werden.
Von Berlin aus ist die Anreise übrigens unkompliziert. Wer – so wie ich früher – mit der S-Bahn Richtung Potsdam fährt, erreicht den Filmpark ohne großen Aufwand.
Dadurch eignet sich der Ausflug perfekt, wenn du neben Berlin auch das Umland entdecken möchtest.
Ähnliche Tagesausflüge bieten sich beispielsweise auch in den Spreewald oder nach Wünsdorf an.
Mein ehrliches Fazit zum Filmpark Babelsberg
Der Filmpark Babelsberg wird wahrscheinlich nie zu den spektakulärsten Freizeitparks Deutschlands gehören – und genau das muss er auch gar nicht.
Seine größte Stärke sind nicht rasante Achterbahnen oder möglichst viele Fahrgeschäfte.
Seine größte Stärke ist die Verbindung aus Filmgeschichte, echten Kulissen und einem der bedeutendsten Filmstandorte Europas.
Genau dadurch unterscheidet sich der Park von vielen anderen Ausflugszielen.
Für mich bleibt der Filmpark, wie für viele andere Berliner aus den 90ern immer ein Stück Kindheit. Die Wandertage, die Stuntshow und die Zugfahrt von der Warschauer Straße gehören einfach dazu.
Heute schaue ich allerdings mit ganz anderen Augen auf diesen Ort. Dass direkt nebenan seit über 110 Jahren Filmgeschichte geschrieben wird und hier mehr als 3.000 Kino- und Fernsehproduktionen entstanden sind, wusste ich früher selbst nicht.
Vielleicht ist genau das die größte Überraschung des Filmparks: Man fährt wegen eines Freizeitparks nach Potsdam – und entdeckt ganz nebenbei einen Ort, an dem seit über einem Jahrhundert Filmgeschichte geschrieben wird.
Für mich macht genau diese Kombination den Filmpark Babelsberg so besonders.
Berlin ist keine Sehenswürdigkeit. Berlin ist eine Stadt.
Wir sehen uns im ehrlichen Berlin – oder hier im nächsten Blog.
Haut rein 🖤
VIELE DER BILDER IN DIESEM BEITRAG SIND BEISPIELBILDER UND STAMMEN NICHT VON DEN BESUCHTEN ORTEN.
Häufige Fragen zum Filmpark Babelsberg
Was ist der Filmpark Babelsberg?
Der Filmpark Babelsberg ist ein Freizeit- und Themenpark in Potsdam-Babelsberg, der sich rund um Filme, Fernsehen und Spezialeffekte dreht. Besucher erwarten Filmkulissen, Live-Shows, Mitmach-Attraktionen und Einblicke in die Welt des Films. Direkt nebenan befindet sich das weltbekannte Studio Babelsberg, in dem bis heute nationale und internationale Filmproduktionen entstehen.
Wo ist der Filmpark Babelsberg?
Der Filmpark Babelsberg liegt im Potsdamer Stadtteil Babelsberg, südwestlich von Berlin. Mit der S-Bahn und Regionalbahn ist der Park von der Berliner Innenstadt in etwa 30 bis 40 Minuten erreichbar und eignet sich deshalb ideal als Tagesausflug.
Wie lange sollte man für den Filmpark Babelsberg einplanen?
Für den Filmpark Babelsberg solltest du mindestens vier Stunden einplanen. Wer mehrere Shows besuchen, die wichtigsten Attraktionen erleben und sich Zeit für die Ausstellungen nehmen möchte, sollte eher fünf bis sechs Stunden einrechnen.
Für wen lohnt sich der Filmpark Babelsberg?
Der Filmpark Babelsberg lohnt sich vor allem für Familien mit Kindern, Filmfans und alle, die einmal hinter die Kulissen der Filmwelt blicken möchten. Wer dagegen ausschließlich Achterbahnen oder spektakuläre Fahrgeschäfte sucht, wird in anderen Freizeitparks wahrscheinlich glücklicher.
Werden im Filmpark Babelsberg wirklich Filme gedreht?
Nein. Im Filmpark Babelsberg selbst finden normalerweise keine Filmproduktionen statt. Gedreht wird im direkt angrenzenden Studio Babelsberg, einem der ältesten und bedeutendsten Filmstudios der Welt.
Kann man das Studio Babelsberg besichtigen?
Das Studio Babelsberg ist kein frei zugängliches Besucherziel. Wer mehr über die Geschichte des Studios erfahren möchte, bekommt im Filmpark Babelsberg durch Ausstellungen, Führungen und Originalrequisiten spannende Einblicke in die Filmwelt.
Welche Attraktionen gibt es im Filmpark Babelsberg?
Zu den bekanntesten Attraktionen gehören die Stuntshow, die Caligarihalle, die Westernstadt, der originale Löwenzahn-Bauwagen, die Mittelalterkulisse, die Snapshot Factory, das 4D-Actionkino sowie der Dome of Babelsberg mit Virtual-Reality-Erlebnissen.
Lohnt sich der Filmpark Babelsberg für Erwachsene?
Ja. Auch ohne Kinder lohnt sich ein Besuch, wenn du dich für Filme, Filmgeschichte oder die Arbeit hinter der Kamera interessierst. Besonders die Verbindung zum Studio Babelsberg macht den Park auch für Erwachsene spannend.
Kann man den Filmpark Babelsberg mit Kindern besuchen?
Ja. Der Filmpark richtet sich ausdrücklich an Familien. Viele Attraktionen, Mitmachbereiche und Shows sind speziell auf Kinder ausgelegt, während Erwachsene gleichzeitig spannende Einblicke in die Filmgeschichte erhalten.
Was ist der Unterschied zwischen dem Filmpark und dem Studio Babelsberg?
Der Filmpark Babelsberg ist ein Freizeitpark mit Shows, Filmkulissen und Attraktionen für Besucher. Das Studio Babelsberg ist dagegen ein aktiver Filmproduktionsstandort, an dem seit über 110 Jahren nationale und internationale Filme sowie Serien produziert werden.
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