Lesezeit: 10 Minuten
Mehrwert:
So ist Berlin wirklich

Suchst du etwas bestimmtes?
Spring direkt zum passenden Abschnitt.

Festival of Lights Berlin 2026:

Unsere Route, Highlights & ehrliche Tipps

17. August 2026 - Phil Ernst - Berliner Concierge

Das Festival of Lights Berlin 2026 bringt vom 9. bis 18. Oktober 2026 wieder Lichtkunst auf einige der bekanntesten Gebäude der Stadt.

Bei der 22. Ausgabe werden unter dem Motto „Colours of Love“ unter anderem der Fernsehturm, der Berliner Dom, das Brandenburger Tor, die Siegessäule und die Oberbaumbrücke illuminiert.

Zehn Abende lang gibt es Projektionen, Lichtinstallationen und 3D-Mappings an verschiedenen Orten in Berlin.

Angestrahltes Brandenburger Tor beim Festival of lights mit Menschenmassen davor.

Wann findet das Festival of Lights Berlin 2026 statt?

Das Festival of Lights Berlin 2026 findet vom 9. bis 18. Oktober 2026 statt. Die Lichtinstallationen sind an zehn Abenden zu sehen; für die meisten Illuminationen ist der Zeitraum von 19 bis 23 Uhr vorgesehen.

Das diesjährige Motto lautet „Colours of Love“. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Facetten und Ausdrucksformen der Liebe, die durch Licht, Kunst und Musik dargestellt werden.

Entdecke das echte Berlin →

Das Berlin, das Berliner empfehlen.

Angestrahlte Sehenswürdigkeit in Berlin mit Europa-Logo.

Ist das Festival of Lights Berlin 2026 kostenlos?

Ja, die Lichtinstallationen des Festival of Lights im öffentlichen Raum kannst du kostenlos besuchen. Du brauchst kein Ticket und kannst deine Route selbst zusammenstellen.

Daneben gibt es kostenpflichtige Sonderveranstaltungen und Touren. Dazu gehören 2026 unter anderem Beyond the Light und das Festival of Lights in Concert im Berliner Dom. Für das eigentliche Lichterfestival auf den Straßen Berlins musst du aber keinen Eintritt bezahlen.

Menschen auf der Museumsinsel im Lustgarten beim Festival of lights Berlin.

Festival of Lights Berlin 2026 – Fakten auf einen Blick

  • Datum: 9. bis 18. Oktober 2026
  • Uhrzeit: in der Regel 19 bis 23 Uhr
  • Dauer: 10 Abende
  • Motto: Colours of Love
  • Ausgabe: 22. Festival of Lights
  • Eintritt: Lichtinstallationen im öffentlichen Raum kostenlos
  • Orte: verschiedene Standorte in Berlin
  • Highlights: unter anderem Fernsehturm, Berliner Dom, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Siegessäule und Oberbaumbrücke
Brandenburger Tor mit Festival of Lights Logo angestrahlt bei Nacht.

So Freunde,

zwischen zehntausenden Besuchern und Zugezogenen, Straßenmusikern und Sightseeing-Bussen irren die meisten mit Google Maps von einer Lichtinstallation zur nächsten.

Festival of Lights – oder auch der Tag, an dem jeder Berliner wieder zum Touri wird.

Denn wann klappert man als Berliner schon sämtliche Sehenswürdigkeiten ab? Eigentlich nie.

Ich kenne das Festival noch aus meiner Kindheit. Als das Festival of Lights 2005 zum ersten Mal stattfand, war ich elf. Berlin war damals für mich noch viel stärker der eigene Kiez. Man war in seinen Ecken unterwegs – und viele der großen Sehenswürdigkeiten in Mitte waren zwar irgendwie da, spielten im Alltag aber kaum eine Rolle.

Das dürfte vielen Berlinern ähnlich gegangen sein. Das Festival war eine der Gelegenheiten, bei denen sich das geändert hat. Plötzlich gab es einen Grund, abends nach Mitte zu fahren und sich Orte anzusehen, die man natürlich kannte, aber eigentlich kaum im Berliner Alltag bewusst wahrgenommen hatte.

Auch heute ziehen wir noch fast jedes Jahr mit Freunden los. Meist starten wir am Alex und hangeln uns von Späti zu Späti über den Hackeschen Markt und die Museumsinsel zum Berliner Dom. Von dort geht es weiter Richtung Hotel de Rome und Bebelplatz, zum Brandenburger Tor und, wenn die Beine noch mitmachen, bis zur Siegessäule.

Voll? Definitiv. Touristisch? Natürlich. Und trotzdem gehen wir wieder hin.

Angestrahlte Humboldt Universität beim Festival of Lights in Berlin

Was ist das Festival of Lights Berlin?

Das Festival of Lights ist ein jährlich im Herbst stattfindendes Berliner Lichtkunstfestival, bei dem bekannte Gebäude und Plätze mit Illuminationen, Projektionen und 3D-Videomappings inszeniert werden. Das erste Festival fand 2005 statt, 2026 wird bereits die 22. Ausgabe veranstaltet.

Die Idee dahinter ist relativ simpel: Berlin selbst wird zur Ausstellungsfläche. Statt Lichtkunst in einer Galerie anzuschauen, stehen die Projektionsflächen mitten in der Stadt – vom Fernsehturm bis zum Brandenburger Tor.

Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, bekannte Gebäude möglichst bunt anzustrahlen. Internationale Künstler und Studios nutzen Fassaden, Architektur und teilweise auch Musik, um daraus eigenständige Inszenierungen zu entwickeln.

Das zieht entsprechend viele Menschen an. 2025 meldete der Veranstalter allein für einen Samstagabend rund 600.000 Besucher. Wer beim Festival of Lights gemütlich und allein vor dem Brandenburger Tor stehen möchte, hat sich also definitiv das falsche Event ausgesucht.

Die meisten erleben Berlin immer gleich.
Sehenswürdigkeiten, lange Wege, viel Googeln.
Und am Ende: viel gesehen, aber wenig verstanden.

Berlin funktioniert anders.
Die Stadt zeigt sich nicht über Hotspots –
sondern über Orte, die man kennen muss.

Ich bin Berliner und arbeite seit Jahren in der Hotellerie
und sehe täglich, wie Besucher die Stadt erleben – und oft falsch einschätzen.

Genau deshalb habe ich über 500 echte Orte in Berlin gesammelt.
Keine Touri-Spots. Keine klassischen Listen.
Sondern Orte, die hier wirklich funktionieren –
direkt in deinem Google Maps, sofort nutzbar.

Angestrahltes Parkinn Hotel und Fernsehturm am Alexanderplatz Berlin.

Welche Orte werden beim Festival of Lights Berlin 2026 beleuchtet?

Für das Festival of Lights 2026 sind bereits zahlreiche Orte bestätigt, darunter Fernsehturm, Nikolaiviertel, Berliner Dom, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Siegessäule, Oberbaumbrücke und Funkturm. Weitere Orte und Programmdetails können bis zum Festival noch hinzukommen.

Der größte Block liegt erwartungsgemäß in Berlin-Mitte.

Rund um Alexanderplatz und Museumsinsel sind bisher unter anderem der Berliner Fernsehturm, die St. Marienkirche, das Nikolaiviertel und der Berliner Dom angekündigt.

Weiter westlich folgen die Humboldt-Universität, Staatsoper Unter den Linden, St.-Hedwigs-Kathedrale, die Juristische Fakultät der Humboldt-Universität sowie Hotel de Rome und Behren Palais.

Danach geht es über das Brandenburger Tor weiter in Richtung Potsdamer Platz, wo unter anderem das Ritz-Carlton, der Kollhoff Tower und der Forum Tower Teil des Programms sind.

Außerhalb dieser ziemlich gut zu Fuß kombinierbaren Innenstadtstrecke werden bisher außerdem Siegessäule, Oberbaumbrücke, THF Tower und Funkturm genannt.

Das vollständige Programm ist allerdings noch nicht final: Der Veranstalter bezeichnet die derzeitige Übersicht ausdrücklich als Programmvorschau und kündigt weitere Orte und Informationen an.

Berliner Dom bunt angestrahlt beim Festival of Lights Berlin mit verschiedenen Smileys.

Unsere Route für das Festival of Lights Berlin

Unsere Festival-of-Lights-Route führt vom Alexanderplatz über Hackeschen Markt und Museumsinsel zum Berliner Dom und anschließend über den Bebelplatz zum Brandenburger Tor. Wer danach noch Lust und Beine hat, kann die Strecke bis zur Siegessäule verlängern.

Wir laufen diese Strecke seit Jahren ziemlich ähnlich. Nicht weil sie offiziell die beste Route des Festival of Lights wäre, sondern weil sie für uns funktioniert und viele der großen Lichtinstallationen in Mitte miteinander verbindet.

Los geht es am Alexanderplatz. Der Fernsehturm ist 2026 wieder dabei und eignet sich damit ziemlich gut als Startpunkt. Von dort laufen wir Richtung Hackescher Markt und Museumsinsel. Spätestens hier beginnt dann der mindestens genauso wichtige Teil unserer Route: sich von Späti zu Späti durch Mitte zu hangeln.

Über die Museumsinsel geht es zum Berliner Dom und anschließend über Unter den Linden und den Bebelplatz weiter Richtung Brandenburger Tor.

Und wenn wir dort noch nicht genug haben: weiter zur Siegessäule und den Techno-Atzen im Tiergarten.

Potsdamer Platz mit Ritz Carlton und Kolhoff-Tower beim Festival of Lights.

Alternative Route: Festival of Lights ab Potsdamer Platz

Wenn du nicht am Alexanderplatz starten möchtest, kannst du 2026 auch den Potsdamer Platz als Ausgangspunkt nehmen und von dort Richtung Brandenburger Tor und historische Mitte laufen. Gerade am Potsdamer Platz liegen mehrere angekündigte Festival-Orte dicht beieinander.

Für 2026 sind dort unter anderem der Kollhoff Tower, Forum Tower und das Ritz-Carlton angekündigt. Von dort erreichst du das Brandenburger Tor zu Fuß und kannst anschließend über Unter den Linden Richtung Bebelplatz, Berliner Dom und Museumsinsel weiterziehen.

Für Oberbaumbrücke, THF Tower oder Funkturm würden wir dagegen nicht versuchen, noch irgendwelche riesigen Fußwege an die Mitte-Route dranzuhängen.

Berlin ist groß. Nutzt die Öffis oder macht daraus einen zweiten Abend.

Angestrahlte Sehenswürdigkeit in Berlin zu Festival of Lights.

Welche Highlights lohnen sich beim Festival of Lights besonders?

Zu den klassischen Highlights des Festival of Lights gehören vor allem die großen Projektionsflächen rund um die Berliner Innenstadt. 2026 sind unter anderem Brandenburger Tor, Berliner Dom, Fernsehturm, Potsdamer Platz und Siegessäule wieder Teil des Programms.

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor gehört seit Jahren zu den bekanntesten Projektionsflächen des Festivals. Die breite Fassade eignet sich perfekt für aufwendige Videomappings.

Einfach mal fünf Minuten stehen bleiben und die komplette Inszenierung anschauen, statt nach drei Fotos direkt weiterzulaufen. Nur solltest du hier keine romantische Lichtkunst-Stille erwarten.

Berliner Dom und Museumsinsel

Der Berliner Dom ist schon ohne Projektionen eines der auffälligsten Gebäude der Museumsinsel. Während des Festival of Lights wird seine Fassade noch einmal zur komplett anderen Projektionsfläche.

Für unsere Route ist die Ecke besonders praktisch, weil sich hier mehrere Berliner Wahrzeichen miteinander verbinden lassen. Fernsehturm, Nikolaiviertel, Museumsinsel und Dom liegen nah genug beieinander, um nicht ständig in die nächste U-Bahn springen zu müssen.

2026 bekommt der Dom außerdem eine zusätzliche Rolle: Neben der kostenlosen Inszenierung außen finden im Inneren eigene Lichtshows und Konzerte statt.

Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz gehört traditionell zu den größeren Hotspots des Festivals. 2026 sind dort gleich mehrere Gebäude angekündigt.

Das funktioniert hier anders als bei einem einzelnen Wahrzeichen wie dem Brandenburger Tor: Hochhäuser, moderne Fassaden und mehrere Installationen liegen relativ dicht zusammen. Wer möglichst viel Lichtkunst auf kurzer Strecke sehen möchte, ist deshalb am Potsdamer Platz ziemlich gut aufgehoben.

Und ganz nebenbei steht man an einem Ort, dessen heutiges Aussehen kaum erahnen lässt, wie radikal sich diese Ecke Berlins in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

Nahaufnahme von der Kuppel vom Berliner Dom.

Festival of Lights im Berliner Dom: Was ist 2026 geplant?

Im Berliner Dom gibt es 2026 zusätzlich zum kostenlosen Festivalprogramm zwei besondere Formate: „Beyond the Light“ vom 9. bis 11. Oktober sowie „Festival of Lights in Concert“ vom 13. bis 17. Oktober. Für diese Veranstaltungen im Inneren des Doms werden Tickets benötigt.

Bei Beyond the Light wird der Altarraum des Berliner Doms mit einer rund 30-minütigen 3D-Videoshow und musikalischer Begleitung inszeniert. Gleichzeitig bietet sich die eher seltene Möglichkeit, den Dom abends von innen zu erleben.

Vom 13. bis 17. Oktober 2026 übernimmt dann Musik einen größeren Teil. Beim Festival of Lights in Concert treffen elektronische Musik, Architektur und visuelle Projektionen aufeinander. Angekündigt sind unter anderem Alle Farben, Klangkarussell, Westbam, Anja Schneider, Chris Bekker und Ukai Ndame.

Das gehört zwar zum Festivalprogramm, sollte aber nicht mit dem kostenlosen Festival auf den Straßen verwechselt werden. Wer einfach unsere Route durch Mitte läuft und die illuminierten Gebäude anschaut, braucht dafür weiterhin kein Ticket.

Bunt Angestrahlter Fernsehturm beim Festival of Lights.

Unsere Tipps für das Festival of Lights Berlin 2026

Plane lieber eine sinnvolle Route als möglichst viele Standorte, rechne an den bekannten Wahrzeichen mit vielen Menschen und kombiniere Fußwege mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor allem: Du hast zehn Abende Zeit und musst Berlin nicht in einer Nacht abhaken.

1. Weniger Orte sind meistens die bessere Idee

Auf einer Karte sieht Berlin manchmal erstaunlich kompakt aus. Nach ein paar Stunden zu Fuß merkt man dann wieder, dass es das nicht ist.

Such dir deshalb vorher eine Ecke aus. Alexanderplatz bis Brandenburger Tor lässt sich gut verbinden. Potsdamer Platz kann dazukommen. Oberbaumbrücke, Tempelhof und Funkturm liegen dagegen in völlig anderen Richtungen.

Niemand verteilt am Ende einen Preis dafür, dass du alle Standorte gesehen hast.

2. An den großen Highlights wird es voll

Gerade Brandenburger Tor, Berliner Dom und andere zentrale Orte sind keine Geheimtipps.

Das muss aber auch nichts Schlechtes sein. Ein Teil der Atmosphäre entsteht gerade dadurch, dass Berlin an diesen Abenden ungewöhnlich voll und lebendig ist. Wer Menschenmassen überhaupt nicht leiden kann, sollte nur nicht mit einer entspannten nächtlichen Fototour rechnen.

3. Oktober bleibt Oktober

Tagsüber können 15 Grad noch ziemlich angenehm sein. Drei Stunden später stehst du nachts irgendwo an der Siegessäule und fragst dich, warum du dachtest, der dünne Pullover reicht.

Wir brauchen daraus keine Packliste zu machen: Schau vorher aufs Wetter und zieh vernünftige Schuhe an. Du wirst wahrscheinlich deutlich mehr laufen, als du zunächst denkst.

Und ansonsten machen wir es wie immer: zwischendurch Späti, kurz stehen bleiben und dann weiter.

blaue Lichtinstallation auf einer Sehenswürdigkeit in Berlin.

Lohnt sich das Festival of Lights Berlin 2026?

Ja, das Festival of Lights Berlin lohnt sich – auch wenn es voll, touristisch und an den bekannten Orten teilweise ziemlich chaotisch wird. Gerade weil du kostenlos einige der bekanntesten Berliner Wahrzeichen völlig anders erleben kannst, gehört das Festival für uns bis heute zu den Berliner Events, die wir selbst regelmäßig besuchen.

Und vielleicht ist genau das die ehrlichste Empfehlung, die wir geben können: Wir wohnen hier und gehen trotzdem fast jedes Jahr hin.

Das Festival schafft etwas, was im Berliner Alltag erstaunlich selten passiert: Man bleibt vor Fassaden stehen, an denen man sonst einfach vorbeifahren würde, und verbringt einen ganzen Abend in einer Innenstadt, die für viele Berliner im normalen Alltag kaum eine Rolle spielt.

Angestrahltes Brandenburger Tor mit Schriftzug "We love Berlin"

Festival of Lights mit Kindern – lohnt sich das?

Auch mit Kindern kann sich das Festival of Lights lohnen, weil die frei zugänglichen Lichtinstallationen ohne festes Programm oder komplette Route besucht werden können. Gerade mit Kindern würden wir deshalb wenige, gut erreichbare Orte auswählen, statt möglichst viele Stationen abzulaufen.

Die großen Projektionen funktionieren für Kinder auch, ohne die Geschichte jedes Gebäudes zu kennen. Gerade für Kinder können die bewegten Bilder auf Fernsehturm, Dom oder anderen riesigen Fassaden ziemlich beeindruckend sein.

Und weil das Festival kostenlos zugänglich ist, könnt ihr genauso gut nach drei Stationen Schluss machen, wenn die Luft raus ist.

Foto vom Berliner Dom bei Nacht mit angestrahltem Fernsehturm.

Berlin sehen ist das eine. Berlin verstehen das andere.

Beim Festival stehen zehntausende Menschen vor dem Berliner Dom, fotografieren den Fernsehturm, laufen durchs Nikolaiviertel oder warten am Brandenburger Tor auf die nächste Projektion.

Und doch ist es immer wieder erstaunlich, wie wenig viele über die Orte wissen, die sie gerade fotografieren.

Dabei wird Berlin eigentlich erst interessant, wenn man versteht, was hinter diesen Fassaden steckt. Warum steht der Fernsehturm genau dort? Warum sieht das Nikolaiviertel historisch aus, obwohl große Teile davon erst zu DDR-Zeiten entstanden? Warum wurde der heutige Berliner Dom überhaupt gebaut? Und was hat sich rund um den Potsdamer Platz innerhalb weniger Jahrzehnte so radikal verändert?

Das Festival of Lights zeigt diese Gebäude in einem völlig neuen Licht. Ihre Geschichten erzählt es aber nur teilweise.

Genau das ist auch ein Teil des Gedankens hinter NO TOURiST INFO. Wir haben kein Interesse daran, dir zu erzählen, dass du in Berlin unbedingt zehn Sehenswürdigkeiten abhaken musst.

Uns interessiert eher, warum Berlin heute so aussieht, wie es aussieht, was an diesen Orten passiert ist – und welche Ecken du entdecken kannst, wenn du irgendwann genug von den klassischen Sehenswürdigkeiten hast.

Beim Festival of Lights treffen diese beiden Seiten der Stadt für ein paar Abende ziemlich gut aufeinander.

Telefon welches gerade das angestrahlte Brandenburger Tor fotografiert.

Unser Fazit zum Festival of Lights Berlin 2026

Wir gehen auch 2026 wieder hin. Nicht weil wir plötzlich Lust haben, möglichst viele Berliner Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern weil das Festival einer dieser seltenen Anlässe ist, bei denen man die eigene Stadt noch einmal anders wahrnimmt.

Unsere Route vom Alexanderplatz über Museumsinsel und Berliner Dom bis zum Brandenburger Tor funktioniert für uns seit Jahren. Dazu ein paar Späti-Pausen, vielleicht noch die Siegessäule – und wenn nicht, dann eben nicht.

Das Festival läuft schließlich zehn Abende.

Berlin ist keine Sehenswürdigkeit. Berlin ist eine Stadt.

Wir sehen uns im ehrlichen Berlin – oder hier im nächsten Blog.

Haut rein 🖤

Jetzt 500+ Orte freischalten →

VIELE DER BILDER IN DIESEM BEITRAG SIND BEISPIELBILDER UND STAMMEN NICHT VON DEN BESUCHTEN ORTEN.

Häufige Fragen zum Festival of Lights Berlin 2026

Wann findet das Festival of Lights Berlin 2026 statt?

Das Festival of Lights Berlin 2026 findet vom 9. bis 18. Oktober 2026 statt. Zehn Abende lang werden verschiedene Gebäude, Wahrzeichen und Plätze in Berlin mit Lichtkunst, Projektionen und 3D-Mappings inszeniert. 

Um wie viel Uhr beginnt das Festival of Lights Berlin 2026?

Die meisten Illuminationen beim Festival of Lights Berlin 2026 beginnen täglich um 19 Uhr und sind bis 23 Uhr zu sehen. Zum offiziellen Festivalstart am 9. Oktober werden die teilnehmenden Wahrzeichen und Gebäude ebenfalls um 19 Uhr eingeschaltet. 

Ist das Festival of Lights Berlin kostenlos?

Ja, die Lichtinstallationen des Festival of Lights Berlin können kostenlos besucht werden.

Für einzelne Sonderveranstaltungen, Touren und Shows wie „Beyond the Light“ oder „Festival of Lights in Concert“ im Berliner Dom benötigst du dagegen ein Ticket. 

Welche Gebäude werden beim Festival of Lights Berlin 2026 beleuchtet?

2026 werden unter anderem **Fernsehturm, Berliner Dom, Brandenburger Tor, Siegessäule, Oberbaumbrücke, St. Marienkirche, Nikolaiviertel, Staatsoper Unter den Linden, Hotel de Rome, Potsdamer Platz, THF Tower und Funkturm** Teil des Festival of Lights sein. Das Programm ist noch eine Vorschau und kann bis zum Festival ergänzt werden. 

Wo findet das Festival of Lights Berlin 2026 statt?

Das Festival of Lights findet an verschiedenen Orten in Berlin statt, mit einem Schwerpunkt auf der Innenstadt. Viele Lichtinstallationen liegen zwischen Alexanderplatz, Museumsinsel, Unter den Linden, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz, weitere befinden sich unter anderem an der Siegessäule, Oberbaumbrücke, am THF Tower und Funkturm. 

Was ist die beste Route für das Festival of Lights Berlin?

Eine gut zu Fuß machbare Route führt vom Alexanderplatz über Hackeschen Markt und Museumsinsel zum Berliner Dom und anschließend über Bebelplatz und Unter den Linden zum Brandenburger Tor.

Wer danach noch weiterlaufen möchte, kann die Route bis zur Siegessäule verlängern. Das ist auch unsere Route, mit der wir seit Jahren gute Erfahrungen machen.

Wie lange braucht man für das Festival of Lights Berlin?

Wie lange du für das Festival of Lights brauchst, hängt von deiner Route und der Anzahl der besuchten Installationen ab. Plane für eine größere Route durch Berlin-Mitte mehrere Stunden ein und versuche nicht, alle Festival-Orte an einem Abend zu sehen – das Festival läuft 2026 über zehn Abende.

Welche Orte sollte man beim Festival of Lights Berlin nicht verpassen?

Zu den klassischen Highlights gehören Brandenburger Tor, Berliner Dom, Fernsehturm und Potsdamer Platz. Welche Orte sich am meisten lohnen, hängt aber auch von den jeweiligen Lichtinstallationen ab, die sich jedes Jahr verändern.

Lohnt sich das Festival of Lights Berlin 2026?

Ja, das Festival of Lights Berlin lohnt sich besonders, wenn du Lichtkunst sehen und bekannte Berliner Wahrzeichen einmal völlig anders erleben möchtest. An den großen Highlights wird es allerdings voll – trotzdem besuchen wir das Festival selbst fast jedes Jahr und würden es auch 2026 wieder empfehlen.

Kann man das Festival of Lights Berlin gut zu Fuß erkunden?

Ja, besonders die Installationen in Berlin-Mitte lassen sich gut zu Fuß miteinander verbinden.

Für weiter entfernte Orte wie Oberbaumbrücke, THF Tower oder Funkturm solltest du dagegen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder sie auf einen weiteren Abend verteilen.

Ist das Festival of Lights Berlin für Kinder geeignet?

Ja, das Festival of Lights eignet sich auch für Familien mit Kindern. Die frei zugänglichen Lichtinstallationen können ohne feste Route besucht werden, sodass ihr selbst entscheiden könnt, wie viele Orte ihr an einem Abend sehen möchtet.

Wie kommt man am besten zum Festival of Lights Berlin?

Am besten erreichst du das Festival of Lights mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß. Viele der zentralen Installationen zwischen Alexanderplatz, Museumsinsel, Unter den Linden, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz lassen sich miteinander verbinden; für weiter entfernte Orte wie Oberbaumbrücke, THF Tower oder Funkturm solltest du S- und U-Bahn nutzen.