Lesezeit: 10 Minuten
Mehrwert: So ist Berlin wirklich
Suchst du etwas bestimmtes?
Spring direkt zum passenden Abschnitt.
Frankfurter Tor:
Geschichte der berühmten Zwillingstürme in Berlin
Das Frankfurter Tor Berlin gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.
Viele verbinden den Ort mit den markanten Zwillingstürmen, der Karl-Marx-Allee oder dem täglichen Verkehr.
Doch kaum jemand weiß, dass das ursprüngliche Frankfurter Tor ganz woanders stand und die heutigen Türme erst nach dem Zweiten Weltkrieg als symbolisches Stadttor entstanden.
Was ist das Frankfurter Tor?
Das Frankfurter Tor ist ein historischer Platz in Berlin-Friedrichshain mit zwei markanten Türmen aus der DDR-Zeit.
Es markiert den Übergang von der Frankfurter Allee zur Karl-Marx-Allee und gehört zu den bedeutendsten Beispielen des sozialistischen Klassizismus in Deutschland.
Wo liegt das Frankfurter Tor?
Das Frankfurter Tor liegt im Berliner Ortsteil Friedrichshain an der Kreuzung von Karl-Marx-Allee, Frankfurter Allee, Petersburger Straße und Warschauer Straße. Unter dem Platz befindet sich der U-Bahnhof Frankfurter Tor der U5.
So Freunde,
wenn ich an das Frankfurter Tor denke, denke ich nicht zuerst an Architektur oder Geschichte. Ich denke an meine Kindheit.
Ich glaube, ich war an kaum einem Ort in Berlin öfter. Höchstens noch am Alexanderplatz, weil ich dort später unzählige Male umgestiegen bin.
Meine Grundschule lag direkt am Frankfurter Tor, ich habe nur wenige Minuten entfernt gewohnt und meine Oma Jutta lebt bis heute an der Weberwiese. Ich habe unzählige Nächte in der Simon-Dach-Straße und am Boxi (Boxhagener Platz) verbracht.
Frankfurter Tor war für mich nie einfach nur eine Kreuzung – er war über viele Jahre ein Stück Alltag.
Genau deshalb finde ich es spannend, dass die meisten Menschen heute zwar sofort die beiden Türme erkennen, aber kaum wissen, warum sie überhaupt dort stehen.
Warum heißt das Frankfurter Tor in Berlin eigentlich Frankfurter Tor?
Der Name stammt nicht von den heutigen Türmen. Das ursprüngliche Frankfurter Tor war ein Stadttor der Berliner Zollmauer und befand sich rund 800 Meter weiter westlich. Von dort begann die Heerstraße nach Frankfurt (Oder), wodurch der Name entstand.
Das erste Frankfurter Tor wurde bereits Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet.
Zunächst handelte es sich um ein hölzernes Tor, das 1802 durch einen massiven Steinbau ersetzt wurde. Es gehörte zur Berliner Zoll- und Akzisemauer, die weniger der Verteidigung als der Kontrolle von Waren und der Erhebung von Zöllen diente. Ähnlich wie die Oberbaumbrücke.
Wer die Stadt in Richtung Osten verließ, begann hier seine Reise nach Frankfurt (Oder). Genau dieser Verkehrsweg gab dem Tor seinen Namen.
Als Berlin im 19. Jahrhundert immer weiter wuchs, verlor die Zollmauer ihre Funktion. 1867 wurde sie schließlich abgetragen – und mit ihr verschwand auch das ursprüngliche Frankfurter Tor. Heute erinnert vor Ort nichts mehr daran, dass sich das eigentliche Stadttor ungefähr auf Höhe der heutigen Weberwiese befand.
Der Name blieb jedoch erhalten. Als der neue Platz an der Kreuzung von Frankfurter Allee, Karl-Marx-Allee, Petersburger Straße und Warschauer Straße 1957 offiziell den Namen Frankfurter Tor erhielt, griff man bewusst auf diese Berliner Geschichte zurück.
Die meisten erleben Berlin immer gleich.
Sehenswürdigkeiten, lange Wege, viel Googeln.
Und am Ende: viel gesehen, aber wenig verstanden.
Berlin funktioniert anders.
Die Stadt zeigt sich nicht über Hotspots –
sondern über Orte, die man kennen muss.
Ich bin Berliner und arbeite seit Jahren in der Hotellerie
und sehe täglich, wie Besucher die Stadt erleben – und oft falsch einschätzen.
Genau deshalb habe ich über 500 echte Orte in Berlin gesammelt.
Keine Touri-Spots. Keine klassischen Listen.
Sondern Orte, die hier wirklich funktionieren –
direkt in deinem Google Maps, sofort nutzbar.
Warum stehen am Frankfurter Tor zwei Türme?
Die beiden Türme wurden nicht zufällig gebaut. Sie sollten wie ein monumentales Stadttor wirken und den Eingang in das Zentrum Ost-Berlins symbolisieren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg lag dieser Teil Berlins fast vollständig in Trümmern. Entlang der damaligen Frankfurter Straße waren viele Gebäude durch Bombenangriffe und die Kämpfe um Berlin zerstört worden. Trümmerfrauen und eine eigens eingesetzte Trümmerbahn räumten das Gebiet, bevor die DDR hier eines ihrer größten Bauprojekte beginnen konnte.
Aus den Ruinen entstand ab Anfang der 1950er Jahre die Stalinallee, die heutige Karl-Marx-Allee. Sie sollte weit mehr sein als eine gewöhnliche Straße. Die neue Magistrale wurde zum sozialistischen Vorzeigeprojekt der DDR und sollte zeigen, dass der junge Staat moderne Wohnungen, breite Boulevards und repräsentative Architektur schaffen konnte.
Den östlichen Abschluss dieses Prachtboulevards bilden bis heute die beiden Zwillingstürme des Frankfurter Tors.
Entworfen wurden sie von Hermann Henselmann, einem der bekanntesten Architekten der DDR. Seine Idee war ebenso einfach wie wirkungsvoll: Wer stadteinwärts fuhr, sollte das Gefühl haben, durch ein großes Stadttor in das Zentrum Ost-Berlins einzufahren.
Bis heute funktioniert dieser Effekt erstaunlich gut. Besonders wenn man die Karl-Marx-Allee Richtung Innenstadt entlangfährt, wirken die Türme noch immer wie ein monumentales Eingangstor.
Warum sehen die Türme so besonders aus?
Die Zwillingstürme des Frankfurter Tors wurden im Stil des sozialistischen Klassizismus errichtet. Ihre markanten Kuppeln orientieren sich bewusst an den Türmen des Deutschen und Französischen Doms am Gendarmenmarkt und verbinden DDR-Architektur mit Berliner Baugeschichte.
Wer zum ersten Mal davorsteht, denkt oft an Moskau oder Sankt Petersburg.
Tatsächlich orientierte sich die Architektur der frühen DDR stark am sowjetischen Sozialistischen Klassizismus – im Volksmund häufig auch Zuckerbäckerstil genannt.
Ganz so einfach ist es aber nicht.
Hermann Henselmann wollte nicht einfach sowjetische Architektur kopieren. Er griff bewusst Elemente der Berliner Baugeschichte auf.
Die Kuppeln der beiden Türme orientieren sich an den Aufsätzen des Deutschen und Französischen Doms am Gendarmenmarkt, die Ende des 18. Jahrhunderts von Carl von Gontard entworfen wurden.
Damit entstand eine Verbindung zwischen dem historischen Berlin und der neuen Hauptstadt der DDR.
Das Detail unter den Kuppeln
Auch wenn viele Besucher nur die grünen Kuppeln wahrnehmen, lohnt sich ein Blick auf die Details. Säulen, Arkaden und monumentale Durchgänge erinnern an klassische Palastarchitektur, während die vergleichsweise schlichten Fassaden bereits zeigen, dass sich die Architektur der DDR Ende der 1950er Jahre langsam vom aufwendigen Ornament verabschiedete.
Ein interessantes Detail kennen selbst viele Berliner nicht: Unter den Kuppeln befinden sich verglaste Tamboure. Ursprünglich sollten diese Räume den Bewohnern als Gemeinschafts- und Gymnastikräume dienen. Genutzt wurden sie dafür allerdings nie.
Welche Rolle spielte das Frankfurter Tor in der DDR?
Das Frankfurter Tor Berlin war Teil der ehemaligen Stalinallee – dem wichtigsten Prestigeprojekt der jungen DDR. Die monumentalen Wohnhäuser sollten den Wiederaufbau und die Überlegenheit des sozialistischen Systems symbolisieren.
Um das Frankfurter Tor zu verstehen, muss man auch die damalige Stalinallee verstehen.
Nach dem Krieg wollte die DDR hier nicht einfach neue Wohnungen bauen. Entlang der breiten Magistrale entstand ein Prachtboulevard, der den Wiederaufbau des Landes und den Anspruch des Sozialismus sichtbar machen sollte. Breite Straßen, großzügige Plätze und aufwendig gestaltete Wohnhäuser sollten zeigen, dass Arbeiter nicht mehr in engen Hinterhöfen lebten, sondern in modernen "Palästen".
Für damalige Verhältnisse waren die Wohnungen außergewöhnlich komfortabel.
Zentralheizung, Warmwasser, Aufzüge und große Grundrisse waren Anfang der 1950er Jahre alles andere als selbstverständlich. Lies hier gerne unseren Blog über die Berliner Plattenbauten.
Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953
Mitten in dieser Aufbauphase kam es jedoch zu einem der wichtigsten Ereignisse der DDR-Geschichte.
Im Juni 1953 legten Bauarbeiter der Stalinallee ihre Arbeit nieder und protestierten gegen höhere Arbeitsnormen. Innerhalb weniger Stunden entwickelte sich daraus der Volksaufstand vom 17. Juni 1953, der sich über die gesamte DDR ausbreitete und schließlich von sowjetischen Truppen gewaltsam niedergeschlagen wurde.
Auch deshalb ist die Karl-Marx-Allee heute weit mehr als nur eine schöne Straße – sie erzählt von Hoffnung, Propaganda und Widerstand zugleich.
Ab Mitte der 1950er Jahre änderte sich die Baupolitik jedoch deutlich. Die aufwendigen Fassaden galten als zu teuer und die DDR setzte zunehmend auf funktionale Bauweisen und den später typischen Plattenbau. Genau deshalb markiert das Frankfurter Tor auch architektonisch den Übergang zwischen zwei Epochen.
Das Frankfurter Tor begleitet mich seit meiner Kindheit
Je älter ich geworden bin, desto mehr habe ich gemerkt, wie viele Erinnerungen an diesem Platz hängen.
Jeder Kindergeburtstag endete eigentlich bei McDonald's – in dem großen zweistöckigen Gebäude direkt neben den Säulengängen und der Straßenbahn. Heute war dort schon vieles untergebracht, doch damals gehörte ein Besuch dort irgendwie einfach dazu.
Vor der Schule haben wir regelmäßig unser Kleingeld zusammengelegt, damit es noch für eine süße Tüte gereicht hat.
Das Humana gehört gefühlt schon immer zum Platz und unter den großen Säulengängen trafen sich früher Skater.
Selbst meine Mutter hat mir erzählt, dass sie sich dort schon mit ihren Freunden zum Trinken verabredet hat.
Das zeigt eigentlich ganz gut, was das Frankfurter Tor ausmacht. Es ist nicht nur ein Denkmal oder ein Fotomotiv. Es ist seit Generationen ein Ort, an dem Berliner ihren Alltag verbringen.
Was kann man heute am Frankfurter Tor erleben?
Das Frankfurter Tor ist heute weit mehr als ein historisches Denkmal.
Zwischen DDR-Architektur, Cafés, Kino International, Spätis, Restaurants und Kultur gehört der Platz zu den lebendigsten Orten in Friedrichshain und verbindet Geschichte mit Berliner Alltag.
Wer heute am Frankfurter Tor aus der U-Bahn steigt, merkt schnell, dass der Platz ständig in Bewegung ist. Straßenbahnen, Autos, Radfahrer und Fußgänger treffen hier aufeinander. Gleichzeitig beginnt hier einer der schönsten Abschnitte der Karl-Marx-Allee, welcher sich perfekt für einen ausgiebigen Spaziergang eignen.
Heute gehört das Frankfurter Tor zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten im Berliner Osten.
Unter dem Platz befindet sich der U-Bahnhof Frankfurter Tor der U-Bahn-Linie U5. Außerdem halten hier die Straßenbahnlinien M10 und 21 sowie mehrere Buslinien.
Von hier aus erreichst du unter anderem den Alexanderplatz, den Berliner Hauptbahnhof, die Warschauer Straße und Hohenschönhausen bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Vom Treffpunkt der Kindheit zum Treffpunkt mit Freunden
Ich treffe mich hier bis heute regelmäßig mit Freunden. Früher ging es anschließend oft weiter Richtung RAW-Gelände, zur Oberbaumbrücke oder in die Simon-Dach-Straße.
Heute genieße ich eher die ruhigeren Seiten des Viertels. Besonders empfehlen kann ich das Ristorante Sole – für mich gibt es dort bis heute eine der besten Trüffelpasta Berlins.
Auch rund um den Platz hat sich einiges verändert. Das ehemalige Kino Kosmos, in dem ich als Kind unzählige Filme gesehen habe, wird heute hauptsächlich für Veranstaltungen genutzt.
Jedes Jahr verwandelt sich die Karl-Marx-Allee während der Berliner Biermeile in eine mehrere Kilometer lange Festmeile.
Seit einigen Jahren zieht außerdem der Karneval der Kulturen über die Karl-Marx-Allee und sorgt dafür, dass der Platz auch heute noch regelmäßig zum Treffpunkt für Tausende Berliner und Besucher wird.
Lohnt sich das Frankfurter Tor?
Ja – vor allem, wenn du mehr sehen möchtest als nur die bekannten Sehenswürdigkeiten.
Das Frankfurter Tor erzählt Berliner Geschichte vom 18. Jahrhundert über den Wiederaufbau der DDR bis in die Gegenwart und gehört zu den eindrucksvollsten Plätzen Friedrichshains. Es ist der nahezu perfekte Ausgangspunkt für den Einstieg in den Kiez und zusätzlich einer der schönsten Aussichten entlang der Karl-Marx-Allee
Viele laufen einfach hindurch oder steigen hier nur in die U-Bahn um. Dabei lohnt es sich, einen Moment stehen zu bleiben und den Blick schweifen zu lassen.
In Richtung Westen öffnet sich die beeindruckende Sichtachse der Karl-Marx-Allee. Besonders zum Sonnenuntergang fahre ich unglaublich gerne – wie Oma Jutta bis heute sagt – die Stalinallee mit dem Roller stadteinwärts.
Vor mir die beiden Türme, dahinter der Fernsehturm und die Berliner Innenstadt.
Für mich ist das einer der schönsten Ausblicke Berlins und einer dieser Momente, in denen man merkt, wie besonders diese Stadt eigentlich ist.
Perfekter Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen
Wenn du anschließend noch Zeit hast, erreichst du von hier aus den Volkspark Friedrichshain, die East Side Gallery, den Holzmarkt 25 oder die Museumsinsel in wenigen Minuten.
Wer genauer hinschaut, entdeckt unterwegs immer wieder Berliner Geschichte – von monumentaler DDR-Architektur bis zu Graffiti der Crew 1UP, die das heutige Stadtbild vieler Berliner Bezirke prägt.
Von hier aus starte ich oft in den Kiez, Richtung Simon-Dach-Straße und Boxhagener Platz.
Trotz der starken Veränderung des Kiezes seit den 2000er Jahren, verbinde ich hier gerne Zeit und lasse Erinnerungen schwelgen.
Mein Fazit zum Frankfurter Tor
Das Frankfurter Tor gehört für mich deshalb zu den Orten, die man nicht nur fotografieren, sondern verstehen sollte.
Es erzählt von der alten Berliner Zollmauer, vom Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, von den politischen Gegensätzen des Kalten Krieges und vom Alltag der Menschen, die hier seit Generationen leben.
Berlin ist keine Sehenswürdigkeit. Berlin ist eine Stadt.
Wir sehen uns im ehrlichen Berlin – oder hier im nächsten Blog.
Haut rein 🖤
VIELE DER BILDER IN DIESEM BEITRAG SIND BEISPIELBILDER UND STAMMEN NICHT VON DEN BESUCHTEN ORTEN.
Häufige Fragen zum Frankfurter Tor
Was ist das Frankfurter Tor?
Das Frankfurter Tor ist ein historischer Platz im Berliner Ortsteil Friedrichshain. Bekannt ist er vor allem für seine beiden markanten Zwillingstürme aus der DDR-Zeit, die den Übergang von der Frankfurter Allee zur Karl-Marx-Allee bilden.
Wo liegt das Frankfurter Tor?
Das Frankfurter Tor liegt im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg an der Kreuzung von Karl-Marx-Allee, Frankfurter Allee, Petersburger Straße und Warschauer Straße. Direkt unter dem Platz befindet sich der U-Bahnhof Frankfurter Tor der Linie U5.
Warum heißt das Frankfurter Tor so?
Der Name geht auf das ursprüngliche Frankfurter Tor der Berliner Zollmauer zurück. Von dort begann früher die Heerstraße nach Frankfurt (Oder). Das historische Stadttor wurde zwar bereits im 19. Jahrhundert abgerissen, der Name blieb jedoch erhalten und wurde 1957 auf den heutigen Platz übertragen.
Wann wurde das Frankfurter Tor gebaut?
Der heutige Platz entstand zwischen 1954 und 1960 im Zuge des Wiederaufbaus der damaligen Stalinallee. Die beiden markanten Zwillingstürme wurden nach Plänen des Architekten Hermann Henselmann errichtet und 1960 fertiggestellt.
Wer hat das Frankfurter Tor entworfen?
Die heutigen Türme am Frankfurter Tor wurden vom Architekten Hermann Henselmann entworfen. Er prägte mit seinen Bauwerken das Stadtbild Ost-Berlins und gestaltete unter anderem auch das Hochhaus an der Weberwiese sowie den Strausberger Platz.
Warum stehen am Frankfurter Tor zwei Türme?
Die beiden Türme sollten wie ein monumentales Stadttor wirken und den Eingang in das Zentrum Ost-Berlins symbolisieren. Gleichzeitig bilden sie den östlichen Abschluss der Karl-Marx-Allee und gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen der DDR-Architektur.
Was ist das Besondere am Frankfurter Tor?
Besonders sind die beiden markanten Kuppeltürme, die sich an den Türmen des Deutschen und Französischen Doms am Gendarmenmarkt orientieren. Das Frankfurter Tor verbindet Berliner Architekturgeschichte mit dem sozialistischen Städtebau der DDR und steht heute unter Denkmalschutz.
Gehört das Frankfurter Tor zur Karl-Marx-Allee?
Ja. Das Frankfurter Tor bildet den östlichen Abschluss der Karl-Marx-Allee. Die heutige Karl-Marx-Allee war bis 1961 als Stalinallee bekannt und galt als wichtigstes Prestigeprojekt der DDR.
Lohnt sich ein Besuch des Frankfurter Tors?
Ja, besonders für alle, die sich für Berliner Geschichte und Architektur interessieren. Neben den markanten Türmen lohnt sich auch ein Spaziergang entlang der Karl-Marx-Allee, die zu den bedeutendsten Boulevards der Nachkriegszeit zählt.
Stehen die Türme am Frankfurter Tor unter Denkmalschutz?
Ja. Das Frankfurter Tor und die angrenzende Bebauung der Karl-Marx-Allee stehen unter Denkmalschutz. Sie gehören zu den wichtigsten Beispielen des sozialistischen Klassizismus in Deutschland und prägen bis heute das Berliner Stadtbild.
Entdecke auch unsere Blogs zum Thema Berlin Insider Tipps.
View all-
Holzmarkt Berlin: Is It Worth Visiting? Honest ...
Holzmarkt Berlin is much more than a beer garden by the River Spree. Behind its restaurants, art, Kater Blau and laid-back afternoons lies a story of Berlin subculture, gentrification and...
Holzmarkt Berlin: Is It Worth Visiting? Honest ...
Holzmarkt Berlin is much more than a beer garden by the River Spree. Behind its restaurants, art, Kater Blau and laid-back afternoons lies a story of Berlin subculture, gentrification and...
-
Monbijou Theater Berlin: Honest Tips for Berlin...
If you think theater means old-fashioned language, a stiff atmosphere, and endless yawning, you probably haven't been to Monbijou Theater yet. Between the River Spree, Monbijou Park, and Museum Island,...
Monbijou Theater Berlin: Honest Tips for Berlin...
If you think theater means old-fashioned language, a stiff atmosphere, and endless yawning, you probably haven't been to Monbijou Theater yet. Between the River Spree, Monbijou Park, and Museum Island,...
-
Volkspark Friedrichshain: fairytale fountain, ...
Volkspark Friedrichshain is more than the Märchenbrunnen and open lawns. Between rubble hills, the open-air cinema, walking paths and Berlin childhood memories, there’s a surprising amount of city history here —...
Volkspark Friedrichshain: fairytale fountain, ...
Volkspark Friedrichshain is more than the Märchenbrunnen and open lawns. Between rubble hills, the open-air cinema, walking paths and Berlin childhood memories, there’s a surprising amount of city history here —...