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Urban Nation Museum Berlin:

Street Art, Graffiti, Berliner Perspektive & Besuchertipps

03. November 2026 - Phil - Berliner Concierge

Das Urban Nation Museum Berlin gehört zu den ungewöhnlichsten Kunstmuseen der Hauptstadt. Mitten in Schöneberg dreht sich hier alles um Street Art, Graffiti und Urban Contemporary Art. Doch das Museum ist mehr als eine Ausstellung hinter vier Wänden: Auch die umliegende Bülowstraße gehört zum Konzept. Wir zeigen dir, was dich erwartet, welche Geschichte dahintersteckt und warum sich ein Besuch lohnt.

Graffiti Wand mit vielen Farbkleksen und Menschen in schwarz weiß

Was ist das Urban Nation Museum in Berlin?

Das Urban Nation Museum ist ein 2017 eröffnetes Museum für Street Art, Graffiti und zeitgenössische urbane Kunst in Berlin-Schöneberg. Es präsentiert internationale Künstler, wechselnde Ausstellungen und beschäftigt sich mit der Geschichte und Entwicklung von Straßenkunst. Eine Besonderheit ist die Verbindung zwischen den Ausstellungsräumen und den großformatigen Wandbildern im umliegenden Stadtraum.

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Graffiti "Money" auf einer Berliner Wand in einem Tunnel.

Ist der Eintritt ins Urban Nation Museum kostenlos?

Ja, der Eintritt ins Urban Nation Museum in der Bülowstraße 7 ist kostenlos. Besucher können die Ausstellungen ohne Eintrittsticket besichtigen. Auch die zahlreichen Murals an den umliegenden Hausfassaden sind frei zugänglich. Für angemeldete größere Gruppen und Führungen können allerdings Gebühren anfallen.

Foto von einem Tunnel mit Graffiti. Im Hintergrund der Fernsehturm und blauer Himmel.

Fakten auf einen Blick

  • Name: URBAN NATION Museum for Urban Contemporary Art
  • Adresse: Bülowstraße 7, 10783 Berlin-Schöneberg
  • Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch: 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis Sonntag: 12 bis 20 Uhr
  • Eröffnung: September 2017
  • Initiative URBAN NATION: Gegründet 2013
  • Träger: Gemeinnützige Stiftung Berliner Leben
  • Gründungsdirektorin: Yasha Young
  • Kunstformen: Street Art, Graffiti und Urban Contemporary Art
  • Besonderheiten: Wechselnde Ausstellungen, gestaltete Museumsfassade, Martha Cooper Library und Künstlerresidenzen
  • Eintritt: Kostenlos
  • Architektur: Umbau durch das Architekturbüro GRAFT
  • Umgebung: Großformatige Murals entlang der Bülowstraße
Wand voller bunter Graffiti, davor ist ein Fahrrad angeschlossen.

So Freunde,

ich bin zwischen dem Frankfurter Tor und der Oberbaumbrücke aufgewachsen. Graffiti war für mich nie etwas Außergewöhnliches, sondern gehörte ganz selbstverständlich zum Berliner Stadtbild. Ob früher im Tacheles, entlang der U1 oder an den Hauswänden in Friedrichshain: Graffiti war einfach überall.

Als 2017 das Urban Nation Museum eröffnete, hatte ich deshalb durchaus Diskussionen mit Freunden aus der Graffiti-Szene. Passt Graffiti überhaupt in ein Museum? Was passiert mit einer Kunstform, die auf der Straße entstanden ist, wenn sie plötzlich institutionell gefördert und ausgestellt wird? Und wie viel hat das noch mit dem ursprünglichen Gedanken von Street Art zu tun?

Diese Fragen finde ich bis heute berechtigt. Trotzdem sehe ich das Museum inzwischen als echten Mehrwert für Berlin. Es macht die Geschichte dieser Kunstform sichtbar und versucht gleichzeitig, die Verbindung zur Straße aufrechtzuerhalten.

Wand mit roten Backstein und lilanem Graffiti-Schriftzug.

Was erwartet dich im Urban Nation Museum?

Im Museum erwarten dich Ausstellungen, die unterschiedliche Strömungen von Street Art, Graffiti und zeitgenössischer urbaner Kunst miteinander verbinden. Dabei geht es nicht ausschließlich um klassische Graffiti-Schriftzüge, sondern auch um Fotografien, Installationen, Porträts und experimentelle Kunstformen.

Urban Contemporary Art beschreibt zeitgenössische Kunst, die häufig von der Straßenkultur beeinflusst ist, sich aber längst über die klassische Hauswand hinausentwickelt hat.

Während Graffiti traditionell stark mit Schriftzügen, Namen und der Präsenz einzelner Writer oder Crews verbunden ist, umfasst Street Art ein deutlich breiteres Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen.

Das Street Art Museum Berlin macht diese Unterschiede sichtbar und beschäftigt sich mit den Techniken, gesellschaftlichen Hintergründen und Entwicklungen urbaner Kunst.

Die Ausstellung „LOVE LETTERS TO THE CITY“ beschäftigt sich beispielsweise mit dem Verhältnis zwischen Kunst und öffentlichem Raum. Sie untersucht, wie künstlerische Eingriffe eine Stadt verändern und welche Bedeutung sie für ihre Bewohner haben. Die Ausstellung läuft laut Museumsprogramm vom 14. September 2024 bis zum 30. Mai 2027.

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Graffiti Mural von einer Frau mit blauen Augen.

Wie entstand das Urban Nation Museum in Berlin?

Die Geschichte des Museums begann nicht erst mit seiner Eröffnung im September 2017. Bereits 2013 entstand die Initiative URBAN NATION unter dem Dach der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben, die von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag gegründet wurde.

Zunächst stand kein eigenes Museum zur Verfügung. Stattdessen wurden internationale und Berliner Künstler eingeladen, Hausfassaden im öffentlichen Raum zu gestalten. Dadurch entstanden zahlreiche großformatige Wandbilder, sogenannte Murals.

Die zentrale Idee war, urbane Kunst sichtbar zu machen, ihre Geschichte zu dokumentieren und den internationalen Austausch zu fördern. 

Denn viele Werke im öffentlichen Raum sind vergänglich. Sie werden übermalt, verschwinden bei Sanierungen oder verändern sich durch Witterungseinflüsse.

Die Galeristin Yasha Young entwickelte das Museumskonzept und wurde die erste Direktorin des Hauses.

Zur Eröffnung im September 2017 präsentierte das Museum die Ausstellung „UNique. UNited. UNstoppable.“ mit zahlreichen internationalen Künstlern. Rund 150 eigens für die Eröffnung geschaffene Arbeiten waren damals zu sehen.

Damit erhielt Berlin einen festen Ausstellungsort für eine Kunstform, die das Stadtbild bereits seit Jahrzehnten geprägt hatte.

Foto von einem großen 1UP-Graffiti neben anderen Graffitis in Berlin.

Welche Künstler sind im Urban Nation Museum vertreten?

Urban Nation Berlin hat seit seiner Gründung mit zahlreichen internationalen Künstlern zusammengearbeitet. Zu den bekannten Namen aus der Geschichte und dem künstlerischen Umfeld der Initiative gehören Shepard Fairey, JR, Vhils, Herakut, Lady Pink und die Berliner Graffiti-Crew 1UP.

Die unterschiedlichen Arbeitsweisen zeigen, wie vielseitig die urbane Kunstszene geworden ist.

Shepard Fairey ist unter anderem für seine politischen Plakate und die OBEY-Kampagne bekannt. Der portugiesische Künstler Vhils arbeitet mit Porträts, die er teilweise direkt aus Wandoberflächen herausarbeitet. JR wiederum nutzt großformatige fotografische Porträts im öffentlichen Raum.

Mit 1UP gehört auch eine der international bekanntesten Berliner Graffiti-Crews zu den Namen, die mit der Initiative verbunden sind. 

Die Crew steht für eine Graffiti-Kultur, die besonders durch ihre Aktionen im öffentlichen Stadtraum bekannt geworden ist.

Wichtig ist allerdings: Nicht alle genannten Künstler sind automatisch in jeder aktuellen Ausstellung vertreten. Das Programm verändert sich, weshalb sich vor einem Besuch ein Blick auf die offizielle Website lohnt.

Graffiti "Make Art, Not War" In der Bülowstraße Berlin.

Warum ist die Bülowstraße eine Open-Air-Galerie?

Die Bülowstraße in Schöneberg ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts von Urban Nation Berlin. Seit 2013 wurden hier und in der Umgebung zahlreiche Hausfassaden von Street-Art-Künstlern gestaltet. Dadurch entwickelte sich der Straßenzug zu einer öffentlich zugänglichen Galerie.

Das Museum endet also nicht an seiner Eingangstür. Die Kunst setzt sich draußen fort und verändert das Erscheinungsbild des Viertels.

Eine Besonderheit ist die Museumsfassade selbst. Sie wurde so konzipiert, dass Künstler sie immer wieder neu gestalten können. In der Vergangenheit entstanden dort unter anderem Arbeiten von EINE, DALeast und Icy & Sot. Im Jahr 2024 gestaltete die amerikanische Graffiti-Künstlerin Lady Pink die Fassade.

Die Street Art entlang der Bülowstraße zeigt, wie unterschiedlich Kunst im Museum und im öffentlichen Raum wahrgenommen wird: Während Ausstellungen bewusst zusammengestellt werden, sind Wandbilder im öffentlichen Raum unmittelbar Teil des Berliner Alltags.

Weitere Beispiele findest du an der East Side Gallery, der North Side Gallery und auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain.

Auch am Holzmarkt 25 kannst du erleben, wie alternative Kultur, kreative Gestaltung und öffentlicher Raum in Berlin zusammenkommen.

Für mich gehört ein Spaziergang durch die umliegenden Straßen deshalb unbedingt zum Museumsbesuch dazu.

Hinterhof voller bunter Graffiti in Berlin.

Was macht das Urban Nation Museum so besonders?

Das Besondere an diesem Museum ist die Verbindung aus Architektur, Kunstvermittlung und öffentlichem Stadtraum. Bereits das Gebäude unterscheidet sich deutlich von einem klassischen Museum.

Zwischen 2016 und 2017 verwandelte das Architekturbüro GRAFT einen historischen Gründerzeitbau in einen modernen Ausstellungsort. Durch den Umbau entstanden großzügige Räume mit teilweise bis zu sieben Meter hohen Decken. Ein erhöhter Steg ermöglicht ungewöhnliche Perspektiven auf die Kunstwerke. Als Inspiration diente unter anderem die High Line in New York.

Eine weitere Besonderheit ist die Martha Cooper Library, benannt nach der amerikanischen Fotografin, die bereits seit den 1970er-Jahren die Graffiti-Kultur dokumentiert.

Ihre Fotografien aus New York zählen zu den wichtigen historischen Zeugnissen der internationalen Graffiti-Bewegung. Die Bibliothek bewahrt Bücher, Fotografien und weitere Materialien zur Geschichte urbaner Kunst.

Hinzu kommen Künstlerresidenzen, Workshops und Bildungsprogramme. Damit versteht sich das Haus nicht ausschließlich als Ausstellungsort, sondern auch als Plattform für Forschung, Förderung und kulturellen Austausch.

Foto der John Simon Galerie auf der Museumsinsel mit Spiegelung vom Fernsehturm.

Gehört Graffiti überhaupt ins Museum?

Ob Graffiti in ein Museum gehört, ist eine berechtigte Frage. Schließlich entstand diese Kultur nicht in Galerien, sondern auf Straßen, an Zügen und auf Hauswänden. Ein wichtiger Teil ihrer Geschichte ist eng mit Unabhängigkeit, gesellschaftlichen Konflikten und der Aneignung öffentlicher Räume verbunden.

Genau darüber habe ich bereits 2017 mit Freunden aus der Graffiti-Szene diskutiert.

Für mich war Graffiti immer ein selbstverständlicher Bestandteil Berlins und keine Kunstform, für die man zunächst ein Museum betreten musste.

Auch die Kritik an einer möglichen Kommerzialisierung oder Musealisierung lässt sich nicht einfach wegdiskutieren. Wenn Straßenkunst zunehmend als Standortfaktor vermarktet wird, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie viel von ihrem ursprünglichen Charakter erhalten bleibt.

Trotzdem sehe ich bei Urban Nation in Schöneberg einen wichtigen Unterschied: Die Initiative beschränkt sich nicht darauf, Kunstwerke von der Straße in einen Ausstellungsraum zu holen.

Durch die Murals im Viertel, die Dokumentation historischer Entwicklungen und die Zusammenarbeit mit Künstlern bleibt die Verbindung zum öffentlichen Raum bestehen.

Das Museum ersetzt die Straße nicht. Es schafft eine zusätzliche Möglichkeit, ihre Kunst und Geschichte zu verstehen. 

Genau darin liegt für mich sein größter Wert.

Verschiedene Graffiti Schriftzüge in einem Berliner Tunnel.

Urban Nation Museum besuchen: Eintritt und Öffnungszeiten

Das Museum befindet sich in der Bülowstraße 7 in Berlin-Schöneberg. Der Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch das Viertel verbinden.

Urban Nation Museum Eintritt: Was kostet der Besuch?

Der reguläre Eintritt ist kostenlos. Eine vorherige Ticketbuchung ist für Einzelbesucher normalerweise nicht erforderlich. Freiwillige Spenden unterstützen die Arbeit des Museums.

Gruppen ab acht Personen müssen sich vorher anmelden. Für Gruppen ab 20 Personen fällt eine Servicegebühr an. Auch geführte Touren sind kostenpflichtig.

Urban Nation Museum Öffnungszeiten

Die regulären Öffnungszeiten sind:

  • Montag: Geschlossen
  • Dienstag und Mittwoch: 10 bis 18 Uhr
  • Donnerstag bis Sonntag: 12 bis 20 Uhr

An Feiertagen und bei Veranstaltungen können Sonderöffnungszeiten gelten. Die aktuellen Angaben findest du auf der offiziellen Website von URBAN NATION.

Stehende U-Bahn im Bahnhof Warschauer Strasse.

Wie kommt man zum Urban Nation Museum?

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unkompliziert. Vom U-Bahnhof Nollendorfplatz mit den Linien U1, U2, U3 und U4 erreichst du das Museum in wenigen Gehminuten. Auch die Buslinien 106, 187 und M19 halten am Nollendorfplatz.

Wenn du dich für die Entwicklung des Berliner Nahverkehrs interessierst, findest du in meinem Blog über die Geschichte der Berliner U-Bahn weitere spannende Hintergründe.

Das Museum ist barrierefrei zugänglich. Für den Rundgang durch die Ausstellung kannst du ungefähr 45 bis 90 Minuten einplanen.

Wenn du zusätzlich die Murals entlang der Bülowstraße entdecken möchtest, solltest du dir etwas mehr Zeit nehmen.

Buntes Graffiti mit kleinen Monstern im Urban-Nation-Museum.

Lohnt sich das Urban Nation Museum in Berlin?

Ja, für mich lohnte sich Urban Nation Berlin. Von Anfang an taucht man ein in die ehrliche Welt von Streetart. Besonders dann, wenn du dich nicht nur für fertige Kunstwerke interessierst, sondern auch verstehen möchtest, wie sich Street Art und Graffiti über die vergangenen Jahrzehnte entwickelt haben.

Dabei solltest du allerdings kein reines Graffiti-Museum in Berlin erwarten, in dem ausschließlich Tags, Pieces und die Geschichte illegaler Graffiti gezeigt werden. Das Ausstellungskonzept ist deutlich breiter und verbindet unterschiedliche Formen zeitgenössischer urbaner Kunst.

Gerade das finde ich spannend. Wer sich intensiver mit Street Art und Graffiti in Berlin beschäftigt, erkennt schnell, wie unterschiedlich die Geschichten, Techniken und Hintergründe dieser Kunstformen sind.

Ich bin mit Graffiti aufgewachsen und kenne die Diskussionen über Kommerzialisierung und den ursprünglichen Gedanken der Szene. Trotzdem hat mich das Konzept überzeugt.

Der kostenlose Eintritt ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Und die Bülowstraße zeigt unmittelbar, dass diese Kunst nicht ausschließlich hinter Museumswänden stattfindet.

Für mich ist das Museum deshalb kein Ersatz für echte Berliner Straßenkunst, sondern eine sinnvolle Ergänzung. 

Ein Ort, an dem ihre Geschichte bewahrt wird, während sie draußen weiterhin Teil der Stadt bleibt.

Berlin ist keine Sehenswürdigkeit. Berlin ist eine Stadt.

Wir sehen uns im ehrlichen Berlin – oder hier im nächsten Blog. 

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Quellen: Website: "https://urban-nation.com/de/" | Website: “https://www.museumsportal-berlin.de/en/museums/urban-nation/“ | VIELE DER BILDER IN DIESEM BEITRAG SIND BEISPIELBILDER UND STAMMEN TEILWEISE NICHT VON DEM BESUCHTEN ORT.

Häufige Fragen zum Urban Nation Museum Berlin

Wo befindet sich das Urban Nation Museum in Berlin?

Das Urban Nation Museum befindet sich in der Bülowstraße 7 im Berliner Ortsteil Schöneberg. Es liegt in der Nähe des Nollendorfplatzes und ist mit den U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U4 gut erreichbar. Rund um das Museum findest du zahlreiche großformatige Street-Art-Werke an den Hausfassaden.

Ist der Eintritt ins Urban Nation Museum kostenlos?

Ja, der reguläre Eintritt ins Urban Nation Museum ist kostenlos. Du kannst die Ausstellungen ohne Eintrittsticket besuchen. Für spezielle Führungen und Gruppenangebote können Gebühren anfallen. Auch die Street Art entlang der Bülowstraße lässt sich kostenlos entdecken.

Welche Öffnungszeiten hat das Urban Nation Museum?

Das Urban Nation Museum ist regulär dienstags und mittwochs von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Montags bleibt es geschlossen. An Feiertagen oder bei Veranstaltungen können die Zeiten abweichen. Prüfe deshalb vor deinem Besuch die aktuellen Angaben des Museums.

Welche Ausstellung gibt es aktuell im Urban Nation Museum?

Die Ausstellung „LOVE LETTERS TO THE CITY“ beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen urbaner Kunst und öffentlichem Raum. Sie untersucht, wie Street Art das Stadtbild und die Wahrnehmung einer Stadt beeinflusst. Als Laufzeit ist der 14. September 2024 bis zum 30. Mai 2027 angegeben. Zusätzlich können weitere Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden.

Wie lange dauert ein Besuch im Urban Nation Museum?

Für einen Besuch im Urban Nation Museum solltest du ungefähr 45 bis 90 Minuten einplanen. Die tatsächliche Dauer hängt davon ab, wie intensiv du dich mit den ausgestellten Kunstwerken beschäftigst. Wenn du anschließend die Murals entlang der Bülowstraße erkunden möchtest, lohnt sich zusätzliche Zeit.

Welche bekannten Street-Art-Künstler sind im Urban Nation Museum vertreten?

Zu den Künstlern, die im Laufe der Jahre mit URBAN NATION verbunden waren, gehören Shepard Fairey, JR, Vhils, Herakut, Lady Pink und die Berliner Graffiti-Crew 1UP. Da das Museum wechselnde Ausstellungen präsentiert, sind nicht alle Künstler gleichzeitig vertreten.

Was ist der Unterschied zwischen Street Art und Graffiti?

Graffiti konzentriert sich traditionell auf Schriftzüge, Künstlernamen und die Präsenz einzelner Writer oder Crews im öffentlichen Raum. Street Art umfasst zusätzlich Wandbilder, Schablonen, Sticker, Plakate und andere künstlerische Ausdrucksformen. Beide Kunstformen überschneiden sich und haben die urbane Kunstszene international geprägt.

Kann man im Urban Nation Museum selbst Graffiti sprühen?

Das Urban Nation Museum ist in erster Linie ein Ausstellungsort und keine frei zugängliche Graffiti-Fläche. Im Rahmen spezieller Workshops und Bildungsangebote können Besucher jedoch praktische Einblicke in verschiedene Techniken urbaner Kunst erhalten. Ob aktuell entsprechende Angebote stattfinden, erfährst du im Veranstaltungsprogramm.

Ist das Urban Nation Museum für Kinder geeignet?

Ja, das Urban Nation Museum kann auch für Familien mit Kindern interessant sein. Großformatige Kunstwerke, unterschiedliche Materialien und ungewöhnliche Gestaltungstechniken bieten einen anschaulichen Zugang zu zeitgenössischer Kunst. Da einzelne Ausstellungen gesellschaftliche oder politische Themen behandeln können, lohnt sich ein Blick auf das aktuelle Programm.

Ist das Urban Nation Museum barrierefrei?

Ja, das Urban Nation Museum ist barrierefrei zugänglich. Die Ausstellungsbereiche können auch von Besuchern mit eingeschränkter Mobilität erreicht werden. Wenn du besondere Anforderungen an deinen Besuch hast, empfiehlt sich eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem Museum.

Wo kann man rund um das Urban Nation Museum Street Art entdecken?

Entlang der Bülowstraße und in den umliegenden Straßen von Schöneberg findest du zahlreiche Murals und andere Street-Art-Werke. Besonders interessant ist die regelmäßig neu gestaltete Museumsfassade. Da sich Straßenkunst ständig verändert, können einzelne Werke im Laufe der Zeit verschwinden oder übermalt werden.

Lohnt sich das Urban Nation Museum auch für Menschen, die sich nicht mit Graffiti auskennen?

Ja, das Urban Nation Museum eignet sich auch für Besucher ohne Vorkenntnisse. Die Ausstellungen zeigen unterschiedliche Techniken, künstlerische Hintergründe und gesellschaftliche Themen. Der kostenlose Eintritt ermöglicht einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der urbanen Kunst, ohne dass du dich vorher intensiv mit Street Art beschäftigen musst.